Katholische Jugend pocht auf Beteiligung für junge Menschen

"Während der Pandemie häufig vermisst"

Von der neuen Bundesregierung wünscht sich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend mehr Möglichkeiten zur Beteiligung für junge Menschen. Dies hätten die vergangenen Monate deutlich gemacht, hieß es.

Jugendlicher blickt hoffnungsvoll in die Zukunft / © spixel (shutterstock)
Jugendlicher blickt hoffnungsvoll in die Zukunft / © spixel ( shutterstock )

"Im Koalitionsvertrag haben Kinder und Jugendliche einen hohen Stellenwert bekommen, den wir während der Corona-Pandemie häufig vermisst haben", sagte die Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Daniela Hottenbacher am Dienstag in Düsseldorf. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass es mehr Beteiligung brauche.

Senkung des Wahlalters

Der BDKJ begrüßte die geplante Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und die vorgesehene Verankerung von "starken Kinderrechten" im Grundgesetz. "Die Einführung einer Kindergrundsicherung wird hoffentlich für mehr Gerechtigkeit sorgen und damit auch mehr Beteiligung am gesellschaftlichen Leben ermöglichen", so Hottenbacher. An einem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung werde der Verband gerne konstruktiv mitarbeiten.

Auch die angekündigte Unterstützung der Jugendhilfe bei der Digitalisierung hob die BDKJ-Vorsitzende positiv hervor. Chancengleichheit in diesem Themenfeld sei "von herausgehobener Bedeutung für die gesellschaftliche Partizipation und kulturelle Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen."

Das Reichstagsgebäude in Berlin / © Mikhail Markovskiy (shutterstock)
Das Reichstagsgebäude in Berlin / © Mikhail Markovskiy ( shutterstock )
Quelle:
KNA
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