US-Katholiken laut Umfrage über Klimawandel besorgt

Auf den Erhalt der Schöpfung achten

US-Katholiken fürchten mehr als andere Glaubensgemeinschaften die Gefahren des Klimawandels. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage unter mehr als 2.000 erwachsenen Amerikanern verschiedener Hintergründe.

Symbolbild: US-Katholiken / © Cristian Gennari (KNA)
Symbolbild: US-Katholiken / © Cristian Gennari ( KNA )

Laut der Untersuchung der Organisation Catholic Relief Services sagten mehr als 85 Prozent der Katholiken, sie seien über die Auswirkungen des Klimawandels beunruhigt. Nicht-Katholiken gaben dies zu 79 Prozent an.

Für die Schöpfung sorgen

Das habe mit der Lehre zu tun, die Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika "Laudato si" zum Ausdruck gebracht habe, erklärte der stellvertretende CRS-Geschäftsführer Bill O'Keefe. "Das Evangelium ruft uns auf, für die Schöpfung zu sorgen."

Der CRS-Umfrage zufolge haben 85 Prozent aller US-Amerikaner inzwischen Maßnahmen ergriffen, um den Klimawandel abzumildern. Am häufigsten trennen sie Müll, sparen Wasser und versuchen, im Alltag auf umweltfreundlichere Produkte umzusteigen.

Enzyklika "Laudato si"

Klimawandel, Artenvielfalt, Trinkwasser: Diese Themen bestimmen die Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Er wendet sich damit an "alle Menschen guten Willens" - und erklärt, warum eine ökologische Umkehr auch soziale Gerechtigkeit bedeutet. Papst Franziskus hat die reichen Industrienationen zu einer grundlegenden "ökologischen Umkehr" aufgefordert, um globale Umweltzerstörung und Klimawandel zu stoppen.

Papst Franziskus in nachdenklicher Pose / © Paul Haring (KNA)
Papst Franziskus in nachdenklicher Pose / © Paul Haring ( KNA )

Quelle:
KNA