US-Bischofsberater tritt nach kritischem Brief an Papst zurück

Chronische Verwirrung?

Der Theologe und Kapuzinerpater Thomas Weinandy ist nach einem kritischen Brief an Papst Franziskus nicht mehr für die US-Bischofskonferenz tätig. Er habe sein Amt als Berater der Glaubenskommission "mit sofortiger Wirkung" niedergelegt.

Papst Franziskus im Schatten / © Tony Gentile/Pool (dpa)
Papst Franziskus im Schatten / © Tony Gentile/Pool ( dpa )

So heißt es in einer Mitteilung der Bischöfe. Weinandy ist der ehemalige Leiter dieser Kommission und darüber hinaus Mitglied der Internationalen Theologenkommission des Vatikan.

Vorwurf der "chronischen Verwirrung"

Vor einigen Tagen hatte der Geistliche mit der Veröffentlichung eines Briefes an Papst Franziskus für Aufsehen gesorgt. In dem Schreiben warf er dem Kirchenoberhaupt unter anderem vor, mit seinem Pontifikat "chronische Verwirrung" unter den Gläubigen zu stiften und die Bedeutung der kirchlichen Glaubenslehre herunterzuspielen. Die US-Bischöfe forderten ihn daraufhin zum Rücktritt von seinem Beraterposten auf.

Quelle:
KNA
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