Italiens Regierungschef Conte bei Papst Franziskus

Treffen ohne Mundschutz

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte ist im Vatikan zu einem Gespräch mit Papst Franziskus zusammengetroffen. Hauptthema der Unterredung dürfte der Umgang mit der Corona-Krise gewesen sein.

Giuseppe Conte und Papst Franziskus  / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Giuseppe Conte und Papst Franziskus / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Das Kirchenoberhaupt empfing den Regierungschef wie gewohnt in der Apostolischen Bibliothek. Fotos, die der Vatikan im Anschluss verbreitete, zeigen die beiden ohne Mundschutz und auch dicht beieinander stehend sowie am Schreibtisch sitzend.

Über den Inhalt des Gesprächs teilte der Vatikan zunächst nichts mit. Hauptthema dürfte die Corona-Krise gewesen sein.

Am Samstag bereits war Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi (Fünf Sterne) bei Papst Franziskus gewesen.

Halt im Gebet

Conte bekannte kürzlich, dass er in der Corona-Krise Halt im Gebet finde. "Ja, ich bete regelmäßig", sagte der Regierungschef dem Wochenmagazin "Famiglia Cristiana". In schwierigen Zeiten stärke Spiritualität mehr denn je Kraft und Entschlossenheit zu konkretem Handeln.

Er bete dafür, dass er seine Aufgabe bestmöglich erfüllen könne, um so anderen Kraft zu geben. Mit Blick auf das Verbot öffentlicher Gottesdienste sagte Conte, dies stimme ihn zwar "traurig"; doch die "beispiellose Notlage", in der sich Italien befinde, könne nur mit "entschlossenen Entscheidungen" überwunden werden.


Papst Franziskus und Giuseppe Conte / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus und Giuseppe Conte / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Papst Franziskus und Giuseppe Conte / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus und Giuseppe Conte / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA