Spaniens Bischöfe ehren Popsängerin Rosalía mit Bravo-Preis

Liebe, Sehnsucht und Glaube

Popmusik und Kirche sind kein Widerspruch. Spaniens Bischöfe zeichnen an diesem Montag die spanische Popsängerin Rosalía mit dem Bravo-Preis aus. Weshalb kommen ihre Songs auch bei der Bischofskonferenz gut an?

Rosalia / © Ben Houdijk (shutterstock)

Spaniens international angesagte Popsängerin Rosalía wird an diesem Montag von der Spanischen Bischofskonferenz ausgezeichnet. Sie erhält den Bravo-Preis in der Sparte "Musik". Der Popsängerin gehe es in ihren Liedern um religiöse Gefühle, Spiritualität und Sinnsuche, begründete die Jury. Sie bringe Liebe, Sehnsucht, Glauben, Schmerz, Identität und weibliche Stärke zum Ausdruck.

Rosalia / © Ben Houdijk (shutterstock)

Ihr aktuelles Album "Lux" präsentierte Rosalía im Rahmen ihrer Welttournee kürzlich auch in Deutschland. Es zählte im vergangenen Jahr bereits am ersten Tag der Veröffentlichung weltweit 42 Millionen Streams. Ihre Songs wurden auf Spotify bisher mehr als 14 Milliarden Mal gestreamt. Die ausgekoppelte Single "Berghain" war 2025 in den deutschen Charts auf dem zwölften Platz.

Kirche in Spanien

Kirche in Spanien hat zwei Gesichter: Zum einen ist Spanien ein traditionell katholisches Königreich - etwa ab 380 war das Christentum im Römischen Reich endgültig Staatsreligion, also auch in der Provinz Hispanien - in der die Osterprozessionen jedes Jahr tagelang inbrünstig und mit eindrucksvollen Kutten zelebriert werden; wo jede Stadt und Gemeinde einen eigenen Feiertag hat, der dem Stadtheiligen gewidmet ist und imposante Kathedralen zum Weltkulturerbe zählen; ein Land, in dem die katholische Vereinigung Opus Dei gegründet wurde und mit eigenen Universitäten und mächtigen Mitgliedern i

Eine spanische Flagge hängt an einer alten Kirche in Cáceres (shutterstock)
Eine spanische Flagge hängt an einer alten Kirche in Cáceres / ( shutterstock )
Quelle:
KNA