Erzbischof Schick verteidigt Kirche in Corona-Krise

Seelsorge hat keine Pause gemacht

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, die Kirchen hätten in der Corona-Krise vorschnell dichtgemacht. "Die Kirchen waren immer offen, auch während des Lockdowns zum persönlichen Gebet."

Mann mit medizinischen Handschuhen hält ein Kreuz / © elena_prosvirova (shutterstock)
Mann mit medizinischen Handschuhen hält ein Kreuz / © elena_prosvirova ( shutterstock )

Das sagt Schick in der aktuellen Ausgabe des Bistumsmagazins "Leben", das an alle Katholiken in der Diözese verschickt wird. Man habe immer darauf gedrungen, dass die Lockerungen, die für andere Veranstaltungen oder Personen beschlossen worden seien, auch für die Kirchen gegolten hätten.

Seelsorge hat keine Pause gemacht

"Die Seelsorge hat auch keine Pause gemacht", so der Erzbischof weiter. Die Seelsorgeteams in den Pfarreien, aber auch in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen, in Gefängnissen, bei der Caritas und in der Telefonseelsorge seien immer für die Menschen da gewesen. Dies gelte auch weiterhin.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick / © Harald Oppitz (KNA)
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick / © Harald Oppitz ( KNA )
Daumen hoch im Krankenhaus / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Daumen hoch im Krankenhaus / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA
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