Papst Leo XIV. ernennt neue Mitglieder für die Entwicklungsbehörde

Elf neue Gesichter

Der Vatikan setzt sich für eine umfassende Entwicklung in allen Ländern der Erde ein. Papst Leo XIV. hat die vatikanische Entwicklungsbehörde personell teils neu besetzt. Sieben Männer und vier Frauen hat er in die Behörde berufen.

Blick über die Dächer Roms mit dem Petersdom im Hintergrund / © Ivoha (shutterstock)
Blick über die Dächer Roms mit dem Petersdom im Hintergrund / © Ivoha ( shutterstock )

Leo XIV. hat die vatikanische Entwicklungsbehörde personell teils neu besetzt. Wie das Presseamt des Vatikans am Montag mitteilte, ernannte der Papst sieben Männer und vier Frauen zu neuen Mitgliedern.

Unter ihnen sind die Erzbischöfe von Monterrey in Mexiko, Rogelio Cabrera López, und von Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo, Fulgence Muteba Mugalu. Auch der zum Augustinerorden gehörende Weihbischof Lizardo Estrada Herrera aus Cuzco (Peru) wurde zum Mitglied ernannt.

Ferner machte der Papst drei US-Amerikaner zu Mitgliedern der Behörde: Daniel Gerard Groody, Vizepräsident der katholischen Universität von Notre Dame, Dylan Mason Corbett, der das Hope Border Institute in El Paso (Texas) leitet, und die Theologin Meghan Clark von der St. John's University in New York.

Internationales Netzwerk

Weitere vom Papst ernannte Frauen sind die aus der Demokratischen Republik Kongo stammende und in Berkeley (Kalifornien) lehrende Léocadie Wabo Lushombo, die in Genf bei der katholischen Migrationskommission arbeitende Inderin Christine Nathan und die in Uganda wirkende Ordensfrau und Psychologin Linah Siabana.

Ferner ernannte der Papst den Leiter des Jesuiten-Netzwerks für Gerechtigkeit und Ökologie in Nairobi, Pater Rampeoane Hlobo SJ, und den Forscher Carlos A. Nobre von der Universität São Paulo in Brasilien zu Mitgliedern der Behörde.

Römische Kurie

Die Römische Kurie ist die Gesamtheit der Behörden und Gerichte, die der Papst zum Regieren der Weltkirche nutzt. Dazu gehören das Staatssekretariat, Kongregationen, Gerichtshöfe, Dikasterien und Päpstliche Räte sowie die Kommissionen. 

Seit der Kurienreform von 1967 unter Papst Paul VI. hatte das Staatssekretariat eine Vorrangstellung unter den Kurienbehörden. Für neue Aufgaben schuf er weitere Sekretariate und Räte, so für Ökumene, für den Dialog mit Nichtchristen und Nichtglaubenden, für Familie und Laien.

Die Kurie bei Papst Franziskus / © Stefano Carofei (KNA)
Die Kurie bei Papst Franziskus / © Stefano Carofei ( KNA )
Quelle:
KNA