Volles Programm für Papst Leo XIV. in einem der kleinsten und zugleich auch katholischsten Länder Afrikas: Nach einer politischen Begegnung mit dem Staatspräsidenten, der Regierung und Diplomaten standen am Dienstagnachmittag drei weitere Termine in der bisherigen Hauptstadt Malabo auf dem Programm.
Mehrere Treffen geplant
Zunächst besuchte Leo XIV. die Nationale Universität. Dort weihte er den neuen, nach ihm benannten Campus ein. Danach wurde er in einer psychiatrischen Klinik von Patienten und Pflegekräften begrüßt. In der Einrichtung werden etwa 100 Menschen betreut, viele von ihnen ehemalige Drogenabhängige.
Zum Abschluss stand ein Abendessen mit den sechs Bischöfen und einigen Priestern in der Residenz des Erzbischofs von Malabo auf dem Programm. Von den knapp 1,7 Millionen Einwohnern Äquatorialguineas gehören etwa 1,3 Millionen der katholischen Kirche an. Die Kirche ist in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Caritas stark vertreten.