Papst Leo XIV. besucht in Malabo Universität und psychiatrische Klinik

Letzte Station der Afrikareise

Äquatorialguinea ist das letzte von vier Ländern, die Papst Leo XIV. auf seiner diesjährigen Afrikareise besucht. Trotz der geringen Größe gibt es in dem Land viele Einrichtungen, die der Papst sehen will.

Papst Leo XIV. grüßt Ordensfrauen am 21. April 2026 auf seinem Weg zum Präsidentenpalast in Malabo (Äquatorialguinea) / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. grüßt Ordensfrauen am 21. April 2026 auf seinem Weg zum Präsidentenpalast in Malabo (Äquatorialguinea) / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Volles Programm für Papst Leo XIV. in einem der kleinsten und zugleich auch katholischsten Länder Afrikas: Nach einer politischen Begegnung mit dem Staatspräsidenten, der Regierung und Diplomaten standen am Dienstagnachmittag drei weitere Termine in der bisherigen Hauptstadt Malabo auf dem Programm. 

Mehrere Treffen geplant

Zunächst besuchte Leo XIV. die Nationale Universität. Dort weihte er den neuen, nach ihm benannten Campus ein. Danach wurde er in einer psychiatrischen Klinik von Patienten und Pflegekräften begrüßt. In der Einrichtung werden etwa 100 Menschen betreut, viele von ihnen ehemalige Drogenabhängige. 

Papst Leo XIV. begegnet Vertretern der Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Corps am 21. April 2026 im Präsidentenpalast in Malabo (Äquatorialguinea) / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. begegnet Vertretern der Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Corps am 21. April 2026 im Präsidentenpalast in Malabo (Äquatorialguinea) / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Zum Abschluss stand ein Abendessen mit den sechs Bischöfen und einigen Priestern in der Residenz des Erzbischofs von Malabo auf dem Programm. Von den knapp 1,7 Millionen Einwohnern Äquatorialguineas gehören etwa 1,3 Millionen der katholischen Kirche an. Die Kirche ist in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Caritas stark vertreten.

Live: Papst Leo XIV. in Afrika

Am 13. April beginnt Leo XIV. seine bisher längste Auslandsreise als Papst und besucht vier Länder in zehn Tagen: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. DOMRADIO.DE überträgt alle wichtigen Stationen live in Kooperation und mit deutschem Kommentar von Vatican News.

Montag, 13. April

Rom – Algier

Quelle:
KNA