Papst Leo XIV. hat den Dauerherrscher von Äquatorialguinea, Teodoro Obiang ermahnt, Freiheit und Gerechtigkeit zuzulassen. Im Präsidentenpalast von Malabo hielt er kurz nach seiner Ankunft eine Rede. Er sagte, es gehe darum, «ein soziales Klima echter Freiheit, Gerechtigkeit, Achtung und Förderung der Rechte jedes Einzelnen sowie bessere Lebensbedingungen zu schaffen». Weiter erinnerte Leo an die Worte des Kirchenvaters Augustinus, der die stolze Eigenliebe getadelt hatte, weil «die Gier nach weltlicher Macht und Herrlichkeit zur Zerstörung führe.» Der Pontifex warb für eine Orientierung der Politik an der Soziallehre der Kirche.
Leo fordert Gerechtigkeit in Äquatorialguinea
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