Den letzten Gottesdienst des Papstes in Kamerun haben rund eine halbe Million Menschen miterlebt. Wie der Vatikan unter Berufung auf die örtlichen Behörden mitteilte, waren an der Feier auf dem Flughafengelände der Hauptstadt Yaoundé rund 200.000 Menschen beteiligt. "Einige weitere Hunderttausend" hätten den Gottesdienst in der näheren Umgebung mitverfolgt.
Damit war der letzte Gottesdienst des Papstes in Kamerun auch der bisher größte seiner elftägigen Afrikareise. Am Vortag hatten nach Polizeiangaben mehr als 120.000 Menschen an der Papstmesse in der Metropole Douala im Umfeld des Japoma-Fußballstadions teilgenommen. Bei allen Gottesdiensten in Kamerun wurde Leo XIV. von der Bevölkerung begeistert gefeiert.
Nach der Messe am Flughafen von Yaoundé und einer Abschiedszeremonie war für Samstagnachmittag der Weiterflug des Papstes nach Angola geplant. Die einstige portugiesische Kolonie im Südwesten Afrikas ist das dritte von vier Ländern auf der Reiseroute des Papstes. Seine erste große Messe in Angola ist für Sonntagvormittag in Kilamba im Süden der Hauptstadt Luanda geplant.