Ein neu eingerichteter Fonds soll an den am Ostermontag des vergangenen Jahres verstorbenen Papst Franziskus erinnern. Das teilte das katholische Hilfswerk missio Aachen am Montag mit.
Mit 500.000 Euro wolle man die Schwerpunkte des argentinischen Papstes in den Bereichen Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Kampf gegen den Klimawandel aufgreifen und weiterführen. Dazu gehöre unter anderem die langfristige Unterstützung von Projekten im globalen Süden zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Milderung der sozialen Folgen des Klimawandels.
Papst Franziskus (2013-2025) hatte sich während seines Pontifikats wiederholt zu Klimafragen geäußert und 2015 die Umweltenzyklika "Laudato si" veröffentlicht. Auch sein Nachfolger im Amt, Leo XIV., folgt diesem Kurs und betont die Verantwortung aller Getauften für die Schöpfung. Aus christlicher Perspektive sei dies ein fester Bestandteil der Verantwortung gegenüber den Ärmsten der Welt, erklärte Hilfswerkspräsident Dirk Bingener. Mit dem Papst-Franziskus-Fonds wolle man zudem die kirchlichen Partner verlässlich in ihrem Einsatz für Klimagerechtigkeit stärken.