Ökumenischer Predigtpreis 2019 für Professoren in Köln und Konstanz

Auf christliche Praxis eingewirkt

Zwei Professoren aus Köln und Konstanz erhalten den diesjährigen ökumenischen Predigtpreis. Der Preis würdigt seit 20 Jahren die Redekunst in den Kirchen. Frühere Preisträger waren auch Norbert Lammert und Margot Käßmann.

Die Kanzel - bald auch ein Ort für Frauen? / © Elisabeth Schomaker (KNA)
Die Kanzel - bald auch ein Ort für Frauen? / © Elisabeth Schomaker ( KNA )

Gewürdigt werden am 6. März die Lebensleistungen des Organisten Johannes Geffert von der Musikhochschule Köln und von Hans-Georg Soeffner von der Uni Konstanz, wie die Jury am Samstag in Bonn mitteilte. Die Wissenschaftler hätten auf profilierte Weise auf die christliche Praxis in der modernen Gesellschaft eingewirkt.

Preisträgerin für die beste Predigt des Jahres ist Pfarrerin Cordula Schmid-Waßmuth aus Nienburg. Ihre Predigt in einer deutschsprachigen Gemeinde in der amerikanischen Hauptstadt Washington sei auf ein großes Echo gestoßen, hieß es.

Nicht dotierte Auszeichnung

Der Professor für Orgel und Improvisation Geffert habe die evangelische Kirchenmusik über Jahrzehnte inspiriert, erklärte die Jury. Soeffner wird für seine kritisch-konstruktive Kommentierung der christlichen Predigt ausgezeichnet.

Der ökumenische Predigtpreis würdigt seit 20 Jahren traditionell am Buß- und Bettag die Redekunst in den Kirchen. Dieses Jahr findet die Verleihung erstmals am Aschermittwoch statt. Die nicht dotierte Auszeichnung besteht aus einer Bronzeplakette. Zu den bisherigen prominenten Trägern des ökumenischen Predigtpreises für ihr Lebenswerk zählen Norbert Lammert, Margot Käßmann, Hanns Dieter Hüsch und Walter Jens.

Quelle:
epd
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