Nürnberger Christkindlesmarkt soll stattfinden

"Weihnachtsstadt" statt "Weihnachtsmarkt"

Der Nürnberger Christkindlesmarkt soll der Corona-Pandemie nicht zum Opfer fallen. Derzeit laufe die Feinplanung, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU) kündigte ein dezentrales Konzept an. 

Das Christkindl in Nürnberg (dpa)
Das Christkindl in Nürnberg / ( dpa )

Ein Teil der Stände werde vom Hauptmarkt auf den Lorenzer Platz, den Jakobsplatz und die Insel Schütt verlagert. So könnten mehr Raum und größere Abstände gewährleistet werden. Besucherströme verteilten sich dann in der Altstadt, die auf diese Weise zu einer "Weihnachtsstadt" werde.

In den Budengassen zwischen den Ständen wird es laut Mitteilung Maskenpflicht und ein Einbahnstraßensystem geben. Die Kulinarik-Stände sollen an den Rand des jeweiligen Platzes verlagert werden, wo ein Verzehr ohne Maske möglich sein werde. Alkoholische Getränke wie etwa Glühwein solle es nicht "to go" geben. Sie würden nur kontrolliert in abgegrenzten Bereichen ausgeschenkt, unter denselben Bedingungen wie in der Gastronomie. So müssten etwa Personendaten erfasst werden.

Alle Planungen stünden jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich das Infektionsgeschehen nicht dramatisch verändere. Täglich werde die Lage neu bewertet.

Quelle:
KNA
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