Einbruch in Münchens Peterskirche

Neun Opferstöcke geleert

Einbruch in Münchens ältester Stadtpfarrkirche: Ein oder mehrere Täter haben von Mittwoch auf Donnerstag die Seitentür von Sankt Peter aufgehebelt. 

Illustration: Einbruch in einer Kirche. / © Harald Oppitz (KNA)
Illustration: Einbruch in einer Kirche. / © Harald Oppitz ( KNA )

Laut Polizei wurde Geld aus neun Opferstöcken entwendet und auch in die Sakristei eingebrochen. Schadenshöhe und Wert der Beute könnten noch nicht beziffert werden.

Nicht viel an Spenden zu erwarten

Ein Sprecher der Polizei sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf Anfrage, das Aufbrechen von Opferstöcken sei grundsätzlich nicht rentabel, weil diese regelmäßig geleert würden. Durch die Ausgangsbeschränkungen sei zudem derzeit nicht viel an Spenden zu erwarten. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Wahrzeichen mit schöner Aussicht

Sankt Peter, zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt gelegen, ist der historische Ausgangspunkt und Quellgrund kirchlichen Lebens in München. Das Gotteshaus wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und wieder aufgebaut. Sein 91 Meter hoher Turm, auch "Alter Peter" genannt, gilt als Wahrzeichen mit schöner Aussicht.

Quelle:
KNA
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