Weniger Einbrüche in Kirchen und Moscheen in NRW

Kleine Lichtblicke

Postive Entwicklung: Die Zahl der Einbrüche in Gotteshäuser ist in NRW in den vergangenen Jahren gesunken. Wie das Landes-Innenministerium mitteilte, registrierte die Polizei 2019 insgesamt 446 Diebstähle in Kirchen, Moscheen und Synagogen.

Nachgestellter Einbruch in eine Kirche / © Harald Oppitz (KNA)
Nachgestellter Einbruch in eine Kirche / © Harald Oppitz ( KNA )

Dabei habe es 46 "besonders schwere Fälle" des Diebstahls von Antiquitäten, Kunst und sakralen Gegenständen gegeben. Zur Schadenshöhe machte das Ministerium keine Angaben. 2016 verzeichnete die Polizei in NRW noch 817 Einbrüche in Gotteshäuser.

Rückgang bei Brandanschlägen und Schmierereien

Auch bei Brandanschlägen und Schmierereien an Kirchengebäuden stellte die Polizei in den vergangenen beiden Jahren einen Rückgang fest.

Während 2018 noch 400 Sachbeschädigungen bei Kirchen, Moscheen und Synagogen angezeigt worden waren, lag deren Zahl im vergangenen Jahr bei 356 Delikten. Dabei ging es in 29 Fällen um Brandstiftung und in 71 Fällen um Graffiti-Schmierereien.

Quelle:
KNA
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