missio bietet mit Blick auf Krieg im Nahen Osten Friedensgebet an

Beten statt schweigen

Das Hilfswerk missio Aachen reagiert auf Krieg und Gewalt mit einem Gebet. Man möchte damit Gläubigen Formulierungen an die Hand geben, wenn Worte fehlen. Gleichzeitig soll der Text ein Zeichen geistlicher Verbundenheit setzen.

Menschen beten mit Rosenkränzen in den Händen / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Menschen beten mit Rosenkränzen in den Händen / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

Das Hilfswerk missio Aachen hat auf seinem Internetportal das Gebet "Hoffnung in Zeiten des Krieges" zur Verfügung gestellt. 

Johannes Seibel (missio)
Johannes Seibel / ( missio )

"Es verbindet Menschen über Grenzen hinweg und hält die Zuversicht wach, dass Frieden möglich ist", sagte Johannes Seibel, missio-Pressesprecher laut Mitteilung des Hilfswerks vom Mittwoch.

Missio ruft mit seinem Textvorschlag Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland zum Gebet für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten auf. "Wenn daraus in den kommenden Wochen ein dauerhaftes Friedensgebet in Deutschland erwächst, wäre das ein sichtbares Zeichen gelebter Solidarität. 

Zeichen der Hoffnung und der geistlichen Verbundenheit 

Neben der materiellen Hilfe stärkt dies die Menschen und insbesondere die bedrängten Christen im Nahen und Mittleren Osten spürbar", so Seibel weiter. Das Gebetsangebot solle ein Zeichen der Hoffnung und der geistlichen Verbundenheit setzen.

Unter missio-hilft.de können Interessierte außerdem in einer digitalen Gebetskapelle virtuelle Solidaritätskerzen entzünden und eigene Gebete formulieren.

Das Hilfswerk missio

Das Internationale Katholische Missionswerk missio mit Sitz in Aachen und München ist eines von weltweit mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken. Missio München ist das Missionswerk der bayerischen, missio Aachen das der anderen deutschen Bistümer. Das Wort missio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sendung.

 (KNA)
Quelle:
KNA