Kirche in Mexiko kritisiert fehlende Sicherheitsstrategie

"Menschenrechte respektieren, Gewalt reduzieren"

Die Kirche in Mexiko sieht die Strategie der linksgerichteten Regierung zur Kriminalitätsbekämpfung als gescheitert an. Mexiko gehört zu den Ländern mit der höchsten Mordrate weltweit. 

Polizisten in Mexiko City / © Andrea Quintero Olivas (shutterstock)
Polizisten in Mexiko City / © Andrea Quintero Olivas ( shutterstock )

Die Behörden auf Bundesebene zeigten keine Strategie, die einerseits die Menschenrechte respektiere, Gewalt reduziere und andererseits das Recht durchsetze, zitiert das Portal "El Occidental" den Erzbischof von Guadalajara, Kardinal Jose Francisco Robles Ortega.

Straflosigkeit sorge dafür, dass weiterhin schwere Verbrechen begangen würden, so der Kardinal. Straflosigkeit bedeute, dass Verbrecher tun könnten, was Sie wollten, und nichts passiere.

Hohe Mordrate im Land

Mexiko gehört zu den Ländern mit der höchsten Mordrate weltweit. Die Liste der gefährlichsten Städte der Welt führt fünf mexikanische Metropolen unter den ersten zehn. 2020 wurden laut offizieller Statistik 35.614 Mordopfer gezählt. Aktuelle Zahlen deuten auf einen leichten Rückgang 2021 hin. Zentrales Wahlkampfversprechen von Präsident Andres Manuel Lopez Obrador war eine effektive Bekämpfung von Kriminalität und Gewalt.

Quelle:
KNA
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