Lichtshow "Luminiscence" feiert Premiere im Münsteraner Dom

Kunstprojekt mit erfolgreichem Hintergrund

Die Geschichte des Münsteraner Doms wird als Lichtshow gezeigt. Im September startet dort die Deutschlandpremiere von "Luminiscence". In Frankreich hat das Projekt laut Veranstalter bereits eine halbe Million Menschen begeistert.

St.-Paulus-Dom in Münster / © Chi_Chirayu (shutterstock)
St.-Paulus-Dom in Münster / © Chi_Chirayu ( shutterstock )

Die Lichtshow "Luminiscence" feiert ihre Deutschlandpremiere in Münster. Das Kunstprojekt mit Licht- und Projektionskunst, Live-Chor und Orgelmusik wird am 4. September im Sankt-Paulus-Dom eröffnet, wie die Unternehmenskommunikation Brainpool am Donnerstag in Köln mitteilte. Bei der Show werde die aus dem Münsteraner Tatort bekannte Schauspielerin Mechthild Großmann die Geschichte der Kathedrale begleitend erzählen.

Laut Veranstalter lockte "Luminiscence" in Frankreich bereits rund 500.000 Besucher. Die Idee stamme vom französischen Produzenten Lotchi und sei aus dem Wunsch entstanden, Kulturstätten durch Emotion, Technologie und Storytelling neu zum Leben zu erwecken. Bei der inhaltlichen Gestaltung der Deutschlandpremiere habe auch das katholische Bistum Münster mitgewirkt.

Die Veranstaltungen finden den Angaben zufolge über mehrere Wochen immer mittwochs- bis samstagabends statt und sind buchbar.

Bistum Münster

Mit rund 1,59 Millionen Katholikinnen und Katholiken ist das Bistum Münster die mitgliederstärkste Diözese in Deutschland. Aber auch hier hat die Kirche mit schwindenden Mitgliederzahlen und den Folgen daraus zu kämpfen. Zwar rechnet das Bistum für das laufende Jahr mit Kirchensteuereinnahmen von rund 454,7 Millionen Euro. Die "Kirchensteuerkraft" – also das, was sich die Diözese mit dem Geld leisten kann – lässt aber stark nach: Bis 2060 soll sie sich im Vergleich zu 2017 halbiert haben.

Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke (KNA)
Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke ( KNA )
Quelle:
KNA