Rund 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Kölner Hilfsorganisationen ASB Köln, Johanniter, DRK-Kreisverband Köln, DLRG Ortsgruppe Köln-Dünnwald und Malteser sind an diesem Karnevalssonntag rund um die Kölner Schull- un Veedelszöch für die Jecken im Einsatz.
Sie stellen die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Feiernden an vier arztbesetzten Unfallhilfsstellen, 16 mobilen Unfallhilfsstellen und mit weiteren mobilen Trupps sicher.
Die Kölner Schull- un Veedelszöch am Karnevalssonntag sind einer der größten ehrenamtlichen Umzüge weltweit mit über 8.000 aktiven Teilnehmern. Bis zu 50 Schulen und mehr als 40 Veedelsvereine und Gruppen ziehen dann durch die Innenstadt.
Helferin Vera Döhner: "Die meisten gucken sehr freundlich"
Unter den Einsatzkräften ist auch ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), welches sich um die seelischen Sorgen der Jecken kümmert. Die Kölner Kräfte werden in diesem Jahr wieder unterstützt von zahlreichen Helferinnen und Helfern aus verschiedenen Teilen Deutschlands.
Vera Döhner von der DLRG hilft auch bei den Karnevalszügen ehrenamtlich mit, allerdings bei ihr zuhause in Andernach. Wie sie im DOMRADIO.DE-Interview erzählt, ernten die Helferinnen und Helfern für ihren Dienst auch meist sehr positive Rückmeldungen: "Die meisten gucken sehr freundlich und winken einem auch freundlich zu und haben durchaus anerkennende Blicke parat." Döhner arbeitet seit fast 30 Jahren als Lehrerin am Gymnasium.
"Da stoße ich dann auf manchmal erstaunte oder auch erfreute Minen von Schülern oder Schülerinnen. Auch die Vereine, die beim Zug mitliefen, seien immer sehr dankbar - "auch in Form einer kleinen Spende für uns als Hilfsorganisation", so Vera Döhner.