Klimafasten der katholischen Kirche ruft zu weniger Fleischkonsum auf

Fleischverzicht im Namen des Klimas

Weniger Konsum, bewusster Verzicht und gesunde Ernährung. Das Erzbistum Freiburg lädt zum Klimafasten ein. Bis Ostern gibt es in Kindergärten, Schulen und Bildungshäusern weniger Fleisch. Und das Klimamobil ist unterwegs.

Glückliche Schweine / © Chumash Maxim (shutterstock)

Zum Klimafasten ruft das katholische Erzbistum Freiburg in der Fastenzeit bis Ostern auf. Unter dem Leitwort "40 Tage weniger" geht es um weniger Fleischkonsum, gesunde Ernährung und klimafreundliches und regionales Einkaufen. 

In kirchlichen Bildungshäusern, Schulen und Kindergärten soll ab Aschermittwoch und bis Ostern vor allem vegetarisch gekocht werden, wie das Bistum am Freitag ankündigte. Auch Kirchengemeinden und jeder Einzelne könnten sich beteiligen, betonten die Klimafasten-Organisatoren.

Beitrag zum globalen Umweltschutz

Weil vegetarische Lebensmittel häufig klimafreundlicher produziert werden, gehe es auch um einen Beitrag zum globalen Umweltschutz. "Die Klimabilanz fällt bei pflanzlichen Lebensmitteln deutlich besser aus", so die Organisatoren. Während der Fastenzeit ist im Südwesten auch ein Klimamobil unterwegs, das spielerisch Tipps und Ideen zu Umwelt- und Klimaschutz vermitteln will.

Enzyklika "Laudato si"

Klimawandel, Artenvielfalt, Trinkwasser: Diese Themen bestimmen die Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Er wendet sich damit an "alle Menschen guten Willens" - und erklärt, warum eine ökologische Umkehr auch soziale Gerechtigkeit bedeutet. Papst Franziskus hat die reichen Industrienationen zu einer grundlegenden "ökologischen Umkehr" aufgefordert, um globale Umweltzerstörung und Klimawandel zu stoppen.

Deutsche Ausgabe der Enzyklika "Laudato si" / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Deutsche Ausgabe der Enzyklika "Laudato si" / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA