Katholische Ordensgemeinschaften in Deutschland schrumpfen

Rückgänge vor allem bei Frauen

Nicht nur die Kirchengemeinden verlieren Mitglieder. Auch die Ordensgemeinschaften in Deutschland werden immer kleiner. Gerade die Frauenorden sterben zunehmend aus, bei den Männern sieht es etwas anders aus.

Symbolbild Ordensschwester im Gebet / © Cornelis Gollhardt (KNA)
Symbolbild Ordensschwester im Gebet / © Cornelis Gollhardt ( KNA )

Die katholischen Ordensgemeinschaften in Deutschland werden kleiner. Zum Ende des vergangenen Jahres gehörten 11.797 Männer und Frauen im Land einer Ordensgemeinschaft an, zum Vorjahresende waren es noch 12.628, wie aus der Jahresstatistik der Deutschen Ordensobernkonferenz hervorgeht. Die Zahl der Ordensfrauen sank demnach um 7,4 Prozent auf 8.770, die der Ordensmänner um 4,2 Prozent auf 3.027. Zunächst hatte das Portal katholisch.de berichtet.

Interessant ist dabei allerdings ein Blick auf die Altersstruktur: Während bei den Ordensfrauen knapp 81 Prozent schon über 65 Jahre sind, hat diese Altersgrenze bei den Ordensmännern mit gut 48 Prozent noch weniger als die Hälfte erreicht.

Deutsche Ordensobernkonferenz

Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) ist der Zusammenschluss der Höheren Oberen der Orden und Kongregationen in Deutschland. Die Verantwortlichen der General- und Provinzleitungen von Ordensgemeinschaften sowie der Abteien und selbständigen Einzelklöster in Deutschland haben sich in der DOK zusammengeschlossen, um ihre Interessen in Kirche und Gesellschaft gemeinsam zu vertreten und sich gegenseitig zu helfen, das Ordensleben in seinen vielfältigen Phasen und Aspekten und in den immer neuen Herausforderungen der sich wandelnden Zeit zu verwirklichen.

Symbolbild Ordensfrauen im Gottesdienst / © Jannis Chavakis (KNA)
Symbolbild Ordensfrauen im Gottesdienst / © Jannis Chavakis ( KNA )
Quelle:
KNA