Bei der Bundesversammlung des Verbandes im niederbayerischen Niederalteich kam am Mittwoch die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Delegiertenstimmen für die Namensänderung zusammen.
Debatten über eine Namensänderung laufen bereits seit 2023. Hintergrund ist laut Verband eine zunehmende Vereinnahmung der Bezeichnung "Landvolk" durch rechte und rechtsextremistische Gruppierungen, die sich auf das Landvolk aus der NS-Zeit bezogen. Davon wollte sich der Verband distanzieren.
Die ursprüngliche Bedeutung des Namensteiles als "Volk Gottes" sei in den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nicht mehr deutlich geworden und immer schwieriger verständlich zu machen, hieß es.
KLB-Kürzel bleibt bestehen
Der neue Name solle den Auftrag in den Mittelpunkt stellen, "nämlich für die Menschen im ländlichen Raum da zu sein, Position zu beziehen und im ländlichen Raum Gemeinschaft zu gestalten und dies auf der Basis der christlichen Schöpfungsverantwortung", erklärte die Bundesvorsitzende Dagmar Feldmann.
Gleichzeitig habe die Diskussion bei der Versammlung gezeigt, dass das Kürzel KLB in 75 Jahren der Verbandsgeschichte zu einer Marke geworden sei. "Dies bedeutete, dass KLB auf jeden Fall Bestandteil des Namens bleiben sollte."