Katholische Bischöfe rufen zu Spenden für die Ukraine auf

Schutzsuchenden die Hand reichen

Die deutschen katholischen Bischöfe rufen zu Spenden und Solidarität für die Ukraine auf. "Vielen fehlt es am Allernötigsten, an Nahrung, Kleidung und einem provisorischen Dach über dem Kopf", erklärte Bischof Georg Bätzing.

 Sammlung von Hilfsgütern für die Ukraine
 / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Sammlung von Hilfsgütern für die Ukraine / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

Auch diejenigen, die nach Deutschland gekommen seien, bräuchten Unterstützung. Spenden seien "ein Zeugnis gelebter Nächstenliebe", die zeige, "wer wir als Christen sind", betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag.

Schutzsuchenden die Hand entgegenstrecken

Bereits nach wenigen Wochen habe der Krieg gegen die Ukraine "unzählige Opfer" gefordert, heißt es weiter. Tauende Soldaten und Zivilisten seien zu Tode gekommen, noch viel mehr seien verletzt worden oder hätten ihr Hab und Gut verloren. Deutschland sei "nach der großen Flüchtlingsbewegung der Jahre 2015/2016 erneut gefordert, Schutzsuchenden die Hand entgegenzustrecken".

Symbolbild Spenden / © SewCream (shutterstock)

Neben den Staaten stünden auch die Gesellschaften, die Kirchen sowie alle Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht, betonen die Bischöfe.

Bischof Georg Bätzing / © Harald Oppitz (KNA)
Bischof Georg Bätzing / © Harald Oppitz ( KNA )

Die deutschen Bistümer hätten deshalb "bereits in den ersten Wochen des Krieges große Beträge aus ihren Fonds für Katastrophenhilfe und weltkirchliche Arbeit zur Verfügung gestellt". Konkret nennen die Bischöfe Caritas international und das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis als mögliche Empfänger-Organisationen für Spenden.

Spenden für Opfer des Krieges in der Ukraine

Viele Menschen möchten den Opfern des Krieges in der Ukraine möglichst konkret helfen. Fachleute halten Geldspenden beinahe immer für den besseren Weg als Sachspenden. DOMRADIO.DE hat eine Liste mit Spendenmöglichkeiten erstellt.

Wer einen Geldbetrag spenden möchte, sollte diesen am besten einer oder maximal zwei Organisationen zukommen lassen. Das mindert den Werbe- und Verwaltungsaufwand der Organisationen.

DOMRADIO.DE empfiehlt Spenden an folgende Hilfsorganisationen:

 

Caritas International

Hilfsbereitschaft für die Ukraine / © Halfpoint (shutterstock)
Hilfsbereitschaft für die Ukraine / © Halfpoint ( shutterstock )
Quelle:
KNA