Hilfswerke schreiben wieder "Recherchepreis Osteuropa" aus

Gemeinsames Projekt

In ökumenischer Verbundenheit haben das evangelische Hilfswerk "Hoffnung für Osteuropa" und das katholische Hilfswerk Renovabis den "Recherchepreis Osteuropa" ausgeschrieben. Ziel ist die Stärkung der Berichterstattung über Osteuropa.

Armut ist vielerorts in Osteuropa ein Thema / © Kharaim Pavlo (shutterstock)
Armut ist vielerorts in Osteuropa ein Thema / © Kharaim Pavlo ( shutterstock )

So heißt es in der Ankündigung. Der in Form eines Stipendiums vergebene Preis soll herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion zeit- und reiseaufwendiger Printreportagen für deutschsprachige Medien ermöglichen.

Der "Recherchepreis Osteuropa" wird 2023 zum zehnten Mal vergeben.

Preis mit bis zu 7.000 Euro dotiert

Gefördert werde die Recherche von Sozialreportagen aus Mittel-, Ost- oder Südosteuropa, die gesellschaftliche und politische Entwicklungen thematisierten und den Alltag der Menschen in den Blick nähmen.

Der Preis ist mit bis zu 7.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus renommierten Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern der ausschreibenden Organisationen. Bewerbungsschluss ist der 14. April 2023.

Renovabis

Das Hilfswerk Renovabis versteht sich als Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit Osteuropa. Es wurde 1993 auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) von den deutschen Bischöfen gegründet. Seither gibt es jedes Jahr eine mehrwöchige bundesweite Aktion. Sie endet jeweils am Pfingstsonntag mit einer Kollekte in den katholischen Gottesdiensten in Deutschland. Der lateinische Name des Hilfswerks geht auf einen Bibelpsalm zurück und bedeutet "Du wirst erneuern".

 © Renovabis
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Quelle:
KNA