Kolumbiens Kirche startet Spendenmarathon für Armutsregion

Hilfe für die Ärmsten

Unterstützung für die Ärmsten: Kolumbiens katholische Kirche hat eine Hilfsaktion für die Bevölkerung in der besonders von den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffenen Pazifikregion Choco gestartet.

Bedürftige erhalten eine Mahlzeit / © Manuel Rueda (KNA)
Bedürftige erhalten eine Mahlzeit / © Manuel Rueda ( KNA )

"In diesem Moment brauchen die Menschen die Hilfe derjenigen, die solidarisch sein können", so der Bischof von Quibdo, Juan Carlos Barreto, laut lokalen Medienberichten (Dienstag).

"Donation Choco" solle mehr als 60.000 der bedürftigsten Familien in 30 Dörfern zugute kommen. Zur Teilnahme seien alle Familien, Einzelpersonen, Firmen, Institutionen, soziale Organisationen aus Kolumbien und weltweit eingeladen, hieß es.

Provinz Choco gilt als eine der ärmsten des Landes

Die überwiegend von Afro-Kolumbianern bewohnte Provinz Choco gilt als eine der ärmsten des Landes. Zudem ist sie immer wieder von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und der Armee betroffen.


Ein Soldat in Kolumbien während der wegen des Coronavirus verhängten Ausgangssperre / © Camila Diaz (dpa)
Ein Soldat in Kolumbien während der wegen des Coronavirus verhängten Ausgangssperre / © Camila Diaz ( dpa )

Kolumbien: Desinfektion von Kirchenbänken / © Camila Diaz (dpa)
Kolumbien: Desinfektion von Kirchenbänken / © Camila Diaz ( dpa )
Quelle:
KNA