Ordensfrau Lea Ackermann gründet Stiftung

Hilfe für benachteiligte Kinder

Die Ordensfrau und Menschenrechtlerin Lea Ackermann hat eine Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche gegründet. Vor allem in Afrika will die Lea Ackermann Stiftung Projekte für Bildung und Selbstbestimmung von Kindern fördern.

Schulkinder, die sich die Hände waschen / © Mark Naftalin/UNICEF/AP (dpa)
Schulkinder, die sich die Hände waschen / © Mark Naftalin/UNICEF/AP ( dpa )

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) überreichte Ackermann am Montag in Boppard die Anerkennungsurkunde für die Stiftung. Das Startkapital in Höhe von 25.000 Euro spendete eine Privatperson. Die neue Stiftung fördere benachteiligte Kinder, die sonst im Leben keine Chance bekämen, sagte Lewentz laut Mitteilung des Ministeriums. 

Ackermanns großes Projekt: SOLWODI

Die Ordensfrau Ackermann (83) setzt sich für Frauenrechte und gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution ein. Sie arbeitete lange in Ruanda und Kenia. 1985 gründete sie die Hilfsorganisation Solwodi. Die Abkürzung steht für Solidarity with women in distress (Solidarität mit Frauen in Not).

Die Organisation unterstützt Frauen, die Opfer von Menschenhandel, Prostitution, Zwangsheirat oder häuslicher Gewalt geworden sind. Im Juli gab Ackermann die Leitung von Solwodi nach 35 Jahren an Maria Decker ab.

Lea Ackermann / © Thomas Frey (dpa)
Lea Ackermann / © Thomas Frey ( dpa )
Quelle:
KNA