Lea Ackermann kritisiert zur Entscheidung für Großbordell

"Schlag ins Gesicht"

Die katholische Ordensfrau und Frauenrechtlerin Lea Ackermann bewertet die Erlaubnis für die Errichtung eines Großbordells in Berlin als "Schlag ins Gesicht". Das Bordell könnte das größte Deutschlands werden. 

Prostitution / © Caro Bastian (epd)
Prostitution / © Caro Bastian ( epd )

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte am Dienstag Klagen gegen ein geplantes Bordell mit 4.000 Quadratmetern abgewiesen. Das Bordell könnte das größte Deutschlands werden. "Die Entscheidung zeigt, wie leicht es hierzulande ist, Bordelle selbst von einer solchen Dimension zu eröffnen", kritisierte die Gründerin des Frauenhilfswerks Solwodi.

Appell an die Politik

Ackermann forderte die Politik auf, das Projekt zu verhindern. Die Frauenrechtlerin nannte Prostitution menschenunwürdig, zerstörerisch und frauenfeindlich. Sie verwies auf andere Länder, die gute Erfahrungen mit einem Sexkaufverbot gemacht hätten.

Lea Ackermann / © Thomas Frey (dpa)
Lea Ackermann / © Thomas Frey ( dpa )
Quelle:
KNA
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