Evangelischer Kirchentag sucht helfende Hände

"Haste Zeit?"

Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag 2023 in Nürnberg sucht Helferinnen und Helfer. Für das fünftägige christliche Laientreffen im Juni wird mit ersten Plakaten unter dem Motto "Haste Zeit?" gezielt um Ehrenamtliche geworben.

Kirchentag 2023 in Nürnberg (DEKT)
Kirchentag 2023 in Nürnberg / ( DEKT )
Evangelischer Kirchentag (Archiv) / © Harald Oppitz (KNA)
Evangelischer Kirchentag (Archiv) / © Harald Oppitz ( KNA )

Wie der ausrichtende Verein am Dienstag in Fulda mitteilte, ist das Motto an die diesjährige Kirchentagslosung "Jetzt ist die Zeit" aus dem Markus-Evangelium angelehnt. Gesucht werden laut Pressesprecherin Milena Vanini 5.000 Freiwillige für verschiedene Aufgaben, von der Essensausgabe über Kurierfahrten bis hin zum Ordnungsdienst. Die Helferinnen und Helfer könnten kostenlos am Kirchentagsprogramm teilnehmen. Die Organisatorin der Helferdienste, Carolin Dominka, sagte, die Ehrenamtlichen seien die wichtigsten Menschen im Kirchentagsteam. Bisher laufe die Suche gut, aber um die Veranstaltung möglich zu machen, würden noch mehr Freiwillige gebraucht.

Jedes Mal rund 100.000 Menschen beim evangelischen Kirchentag 

Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde 1949 als christliche Laienbewegung gegründet und besteht bis heute als unabhängiger Verein. Alle zwei Jahre bringt er als Dialog- und Kulturevent rund 100.000 Menschen in einer anderen deutschen Großstadt zusammen. Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag findet dieses Jahr vom 7. bis zum 11. Juni auf Einladung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Stadt Nürnberg und dem Land Bayern in Nürnberg statt.

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) ist eine Großveranstaltung protestantischer Laien. Sie laden alle zwei Jahre in eine andere Stadt ein. Dort stehen Gottesdienste, Bibelarbeiten, Diskussionen, Konzerte und Feste auf dem Programm.

Evangelischer Kirchentag in Dortmund / © Benito Barajas (epd)
Evangelischer Kirchentag in Dortmund / © Benito Barajas ( epd )
Quelle:
epd