Erzbistum Köln meldet Teilnahmerekord bei Weltgebetstag um Berufungen

Über 120 Gottesdienste

Zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 25. und 26. April ruft Papst Leo XIV. zum Gebet auf. Im Erzbistum Köln beteiligen sich mehr als 120 Gottesdienste. Die Initiatoren sehen darin ein wachsendes Engagement in den Gemeinden.

Blick auf den Kölner Dom / © Arndale (shutterstock)

Im Erzbistum Köln wird der diesjährige Weltgebetstag um geistliche Berufungen mit einem neuen Höchststand an Gottesdiensten begangen. Mehr als 120 Eucharistiefeiern, Andachten und Gebetszeiten sind für den 25. und 26. April geplant, wie das Erzbistum in einer Pressemitteilung am Freitag vorab bekannt gab.

Regamy Thillainathan, ernannter Regens des Kölner Priesterseminars / © Harald Oppitz (KNA)
Regamy Thillainathan, ernannter Regens des Kölner Priesterseminars / © Harald Oppitz ( KNA )

Regens Regamy Thillainathan, Sekretär der rogamus-Gebetsgemeinschaft, sieht in der hohen Zahl der Gottesdienste ein Zeichen für das Engagement der Gemeinden und spricht gar von einer " Kultur der Berufungen" im Erzbistum Köln. Wo gemeinsam gebetet werde, wachse Vertrauen und die Bereitschaft, eine eigene Sendung zu entdecken.

Diözesanstelle betet mit

Auch Diakon Julius Teders, Direktor der Diözesanstelle für Berufungspastoral, betont die Bedeutung des Gebets: "Das Gebet um Berufungen ist das Fundament jeder Berufungspastoral". Es schaffe ein Umfeld, in dem Berufungen entstehen könnten. Die steigende Beteiligung der Gemeinden wertet er als positives Signal.

Der Weltgebetstag geht auf eine Einladung von Papst Leo XIV. zurück und steht im Erzbistum Köln unter dem Leitwort "Niemand lebt sich selbst!" (Röm 14,7). Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Berufung im Hören auf Gott und im Miteinander der Kirche wächst. Die rogamus-Gebetsgemeinschaft trägt den Weltgebetstag nach Angaben des Erzbistums seit Jahren mit. Sie wurde 1999 gegründet und zählt rund 2.000 Mitglieder. Ziel ist es, die Berufungspastoral durch Gebet und konkrete Unterstützung zu fördern. Eine Übersicht aller Angebote ist auf der Webseite der Gebetsgemeinschaft abrufbar.

rogamus-Stiftung

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat im Jahr 2017 die rogamus-Stiftung gegründet. Sie zeigt sich verantwortlich für den gesamten Themenbereich der Berufungspastoral. Hierzu zählen die Gebetsgemeinschaft rogamus, die Anbetungskapelle im Maternushaus und das der Förderung geistlicher Berufungen gewidmete Sondervermögen des Erzbistums Köln. Das Stiftungskapital stammt aus dem Privateigentum des Erzbischofs selbst und aus zweckgebundenen Nachlässen an den Erzbischöflichen Stuhl.

Gebetsbroschüre der rogamus-Stiftung (rogamus-Stiftung)
Quelle:
DR

Die domradio- und Medienstiftung

Unterstützen Sie lebendigen katholischen Journalismus!

Mit Ihrer Spende können wir christlichen Werten eine Stimme geben, damit sie auch in einer säkulareren Gesellschaft gehört werden können. Neben journalistischen Projekten fördern wir Gottesdienstübertragungen und bauen über unsere Kanäle eine christliche Community auf. Unterstützen Sie DOMRADIO.DE und helfen Sie uns, hochwertigen und lebendigen katholischen Journalismus für alle zugänglich zu machen!

Hier geht es zur Stiftung!