Im Erzbistum Köln wird der diesjährige Weltgebetstag um geistliche Berufungen mit einem neuen Höchststand an Gottesdiensten begangen. Mehr als 120 Eucharistiefeiern, Andachten und Gebetszeiten sind für den 25. und 26. April geplant, wie das Erzbistum in einer Pressemitteilung am Freitag vorab bekannt gab.
Regens Regamy Thillainathan, Sekretär der rogamus-Gebetsgemeinschaft, sieht in der hohen Zahl der Gottesdienste ein Zeichen für das Engagement der Gemeinden und spricht gar von einer " Kultur der Berufungen" im Erzbistum Köln. Wo gemeinsam gebetet werde, wachse Vertrauen und die Bereitschaft, eine eigene Sendung zu entdecken.
Diözesanstelle betet mit
Auch Diakon Julius Teders, Direktor der Diözesanstelle für Berufungspastoral, betont die Bedeutung des Gebets: "Das Gebet um Berufungen ist das Fundament jeder Berufungspastoral". Es schaffe ein Umfeld, in dem Berufungen entstehen könnten. Die steigende Beteiligung der Gemeinden wertet er als positives Signal.
Der Weltgebetstag geht auf eine Einladung von Papst Leo XIV. zurück und steht im Erzbistum Köln unter dem Leitwort "Niemand lebt sich selbst!" (Röm 14,7). Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Berufung im Hören auf Gott und im Miteinander der Kirche wächst. Die rogamus-Gebetsgemeinschaft trägt den Weltgebetstag nach Angaben des Erzbistums seit Jahren mit. Sie wurde 1999 gegründet und zählt rund 2.000 Mitglieder. Ziel ist es, die Berufungspastoral durch Gebet und konkrete Unterstützung zu fördern. Eine Übersicht aller Angebote ist auf der Webseite der Gebetsgemeinschaft abrufbar.