Gebetsnetzwerk und Synodensekretariat kooperieren bei Weltsynode

Enge Zusammenarbeit

Für die im Oktober beginnende Weltsynode haben das Päpstliche Gebetsnetzwerk und das Synodensekretariat eine engere Zusammenarbeit beschlossen. Im Herbst startet offiziell die erste Phase der Weltsynode auf diözesaner Ebene.

Papst Franziskus in der Synodenaula (Archiv) / © Cristian Gennari (KNA)
Papst Franziskus in der Synodenaula (Archiv) / © Cristian Gennari ( KNA )

Per Twitter dankte das Synodensekretariat am Dienstag dem Internationalen Direktor der Gebetsinitiative, Frederic Fornos, für die Kooperation und dessen Besuch beim Leiter des vatikanischen Synodensekretariats, Kardinal Mario Grech.

Papst Franziskus hatte erst Ende 2020 das Päpstliche Gebetsnetzwerk rechtlich aufgewertet und in die Stiftung "Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes" überführt. Die Stiftung verbreitet monatliche Gebetsanliegen des Papstes und verantwortet die Gebetsplattform "Click to pray".

Das Synodensekretariat bereitet seit geraumer Zeit den Beginn der Weltsynode im Oktober vor. So wurden bereits einige Kommissionen gebildet, unter anderem für die theologischen Fragen und die Steuerung des synodalen Prozesses.

Start im Oktober

Im Oktober beginnt offiziell die erste Phase der Weltsynode auf diözesaner Ebene. Im Sommer 2022 soll die zweite, kontinentale Phase starten. Die abschließende Synodenversammlung der Bischöfe tagt im Oktober 2023. Der auf zunächst gut zwei Jahre angelegte synodale Prozess soll weltweit das synodale Selbstverständnis der katholischen Kirche stärken und regional wie international wichtige Zukunftsthemen erarbeiten.

Hauptberichterstatter (Generalrelator) der Synode ist Kardinal Jean-Claude Hollerich. Als solcher wird der Luxemburger Erzbischof vor allem bei der Synodenversammlung 2023 tätig, den Prozess bis dahin aber mit verfolgen.

Die Bischofssynode ist in der katholischen Kirche eine Versammlung von Bischöfen, die als Beratungsorgan des Papstes zu bestimmten Themen dient. Franziskus hat dieses Instrument ausgeweitet, um auch andere Gläubige mit einzubinden.

Quelle:
KNA
Mehr zum Thema