DOMRADIO.DE: Warum ist es für die katholische Kirche in Düsseldorf so attraktiv, an dieser Aktion "Stadtradeln" vom 5. bis 25. Mai teilzunehmen?
Pfarrer Frank Heidkamp (Stadtdechant in Düsseldorf): Es ist ein tolles Zeichen von Gemeinschaft. Natürlich wollen wir uns außerdem für die Schöpfung Gottes einsetzen und beim Stadtradeln können wir kräftig Werbung dafür machen. Deshalb sind wir da.
DOMRADIO.DE: Das Stadtradeln findet zwischen dem 5. und 25. Mai statt. Je mehr Menschen mitradeln und Kilometer sammeln, umso besser ist es für die Umwelt. Doch wie kommt man eigentlich in Ihr Team?
Heidkamp: Ganz einfach über "www.katholisches-duesseldorf.de". Dort kann sich jeder anmelden und zu den einzelnen Teams einschreiben. Es gibt in Düsseldorf viele Unterteams. Da ist also vieles möglich.
DOMRADIO.DE: Es gibt auch katholische Unterteams, wie etwa die St.-Nikolaus-Gemeinde mit den "Niko-Radlern". Die sind ganz vorne mit dabei. Wie groß ist das Interesse aktuell, in den Gemeinden mitzumachen?
Heidkamp: Es steigert sich langsam. Die genauen Zahlen habe ich noch nicht, aber letztendlich sind es immer einige hundert Menschen, die in den verschiedenen Gemeinden daran teilnehmen.
DOMRADIO.DE: Während des Stadtradelns gibt es diesmal auch wieder besondere Aktionen: die Fahrradsegnung der Dominikaner am Sonntag, 10. Mai, in der Altstadt sowie die Fahrradwallfahrt zum Kloster Knechtsteden am Pfingstmontag, 25. Mai. Das ist eigentlich immer eine sehr schöne und angenehme Möglichkeit, weitere Kilometer zu sammeln, oder?
Heidkamp: Das ist richtig und ein absolutes Highlight. Einerseits wegen der Gemeinschaft, die bei den Dominikanern zusammenkommt, aber es ist auch schön, am Pfingstmontag nach Knechtsteden zu radeln. Da sind wir inzwischen ca. 300 bis 400 Personen, die mit dem Radl dorthin kommen.
DOMRADIO.DE: In der Endabrechnung sind Sie letztes Jahr Vierter geworden in Düsseldorf. Was schwebt Ihnen diesmal vor?
Heidkamp: Natürlich der erste Platz. Wir versuchen das Beste, aber das Entscheidende ist, dass jeder Kilometer zählt, und dafür setzen wir uns ein.
Das Interview führte Carsten Döpp.