Das Buch der Psalmen im Alten Testament kennt jede Gefühlsregung des Menschen. Sei es Trauer, Wut, Verzweiflung oder eben Freude. Für die Karwoche als Abschluss der Fastenzeit passen besonders gut die Bußpsalmen, die das Thema Sünde, Verzweiflung und Reue thematisieren. Doch die Stimmunge am Sonntag Laetare ist eine andere, der vierte Fastensonntag wird so genannt.
Der Grund dafür liegt im Eingangsgesang zur Messe, dem so genannten Introitus. Der beginnt mit den lateinischen Worten Laetare Jerusalem – Freue dich, Jerusalem. Die Fastenzeit ist für den Christen nicht nur eine Zeit der Umkehr und Buße, sondern auch der Freude am Handeln Gottes.
Als Beispiele, wie fröhlich und hoffnungsvoll Komponisten die Psalmen vertont haben, erklingen in der Sendung "Musica" von 18 bis 19 Uhr am Sonntagabend Werke von Georg Friedrich Händel und Antonio Lotti.