Bistum Osnabrück ruft zu Spenden für Menschen in der Ukraine auf

Sonderkollekte in Gottesdiensten

Das Bistum Osnabrück hält am kommenden Samstag und Sonntag eine Sonderkollekte für die Ukraine ab. Das Geld kommt den Menschen zugute, die bei den niedrigen Temperaturen dort unter den Angriffen auf den Energiesektor leiden.

Ein beschädigtes Wohnhaus ist nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff in Kiew, Ukraine, im Winter zu sehen / © Dan Bashakov/AP (dpa)
Ein beschädigtes Wohnhaus ist nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff in Kiew, Ukraine, im Winter zu sehen / © Dan Bashakov/AP ( dpa )

Die Mittel werden unter anderem für Brennstoff und Heizmaterial verwendet. Die Versorgung findet über die Hilfsorganisation Caritas international statt.

Osnabrücker Generalvikar Ulrich Beckwermert (Bistum Osnabrück)

"Der furchtbare Krieg in der Ukraine trifft gerade jetzt im Winter die Schwächsten. Die Bilder, die uns aus der Kriegsregion erreichen, zeigen frierende Menschen, die nicht wissen, ob sie diesen Winter überleben werden", erklärt Generalvikar Ulrich Beckwermert in dem Aufruf. 

Kälte wird zur Kriegswaffe

Die Zerstörung der Infrastruktur durch russische Angriffe mache die Kälte zur Kriegswaffe. "Ich bitte Sie daher herzlich und dringend, in den Gottesdiensten am 14. und 15. Februar diese Kriegsopfer in der Ukraine mit einer Spende zu unterstützen", appelliert Beckwermert.

Wer helfen möchte, kann auch über die Internetseite von Caritas international spenden. Dort finden sich auch weitere Informationen über die Projekte des Hilfswerkes in der Ukraine.

Caritas international

Caritas International arbeitet eng mit den weltweit 165 nationalen Caritas-Organisationen zusammen. Von seinem Hauptsitz in Freiburg aus unterstützt das katholische Hilfswerk jährlich etwa 1.000 Hilfsprojekte in aller Welt. In den Projekten gewährleisten die Kompetenz und das Engagement der einheimischen Caritas-Mitarbeiter den dauerhaften Erfolg vor Ort.

Die Caritas gibt es in über 160 Ländern / © Karolis Kavolelis (shutterstock)
Die Caritas gibt es in über 160 Ländern / © Karolis Kavolelis ( shutterstock )