Gebetswoche für Einheit der Christen startet im Kölner Dom

Beginn mit ökumenischem Gottesdienst

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen beginnt in diesem Jahr mit einem Gottesdienst im Kölner Dom. Der ökumenische Gottesdienst steht unter dem Motto "Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten".

Gefaltete Hände / © Red Confidential (shutterstock)

Unter diesem biblischen Motto aus Mt 2,2 wird die jährliche Gebetswoche am 23. Januar beginnen, wie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Diese Bibelstelle bezieht sich auf die drei Sterndeuter, landläufig als die Heiligen Drei Könige bekannt, deren Reliquien im Kölner Dom verehrt werden.

Der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland, werde zusammen mit dem Kölner Weihbischof und Apostolischen Administrator der Erzdiözese Köln, Rolf Steinhäuser, und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph von der Evangelischen Kirche im Rheinland den ökumenischen Gottesdienst leiten, hieß es. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) werde ein Grußwort sprechen.

Gebetswoche

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main repräsentiert etwa 50 Millionen Christinnen und Christen in Deutschland, ihr gehören 18 Kirchen an, weitere sieben Kirchen sind Gastmitglieder, fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus.

Weltweit wird die Gebetswoche jedes Jahr entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten gefeiert. Ihre Ursprünge gehen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Seit 1968 wird die Gebetswoche gemeinsam mit dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen verantwortet. Seit 1973 wird jeweils eine ökumenische Gruppe in einem bestimmten Land um einen Entwurf für ein begleitendes Materialheft gebeten. Für 2022 haben Christen aus dem Nahen Osten den Entwurf erstellt.

Weihbischof Rolf Steinhäuser / © Harald Oppitz (KNA)
Weihbischof Rolf Steinhäuser / © Harald Oppitz ( KNA )
Erzpriester Radu Constantin Miron / © Christian Ditsch/epd/Pool (KNA)
Erzpriester Radu Constantin Miron / © Christian Ditsch/epd/Pool ( KNA )
Quelle:
epd
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