Malteser planen langfristige Hilfe in Flutgebieten

Akteure vor Ort einbeziehen

Der Malteser Hilfsdienst plant langfristige Hilfe für die Betroffenen in den Flutgebieten. Die Organisation habe das Hochwasserhilfeprogramm "Fluthilfe 21" ins Leben gerufen, teilten die Malteser in Nordrhein-Westfalen jetzt in Köln mit.

Malteser im Flutgebiet / © Harald Oppitz (KNA)
Malteser im Flutgebiet / © Harald Oppitz ( KNA )

Spendengelder sollen so unter anderem in Kooperation mit der "Aktion Deutschland hilft" für "bedarfsgerechte Hilfe" eingesetzt werden.

"Soforthilfen, Einzelfallhilfen und institutionelle Zuwendungen - wir haben über unser Fluthilfeprogramm zunächst eine erste Bedarfserkundung vorgenommen", erklärte Projektleiter Ingo Radtke.

Akteure vor Ort einbeziehen

Auch kirchliche und kommunale Akteure vor Ort würden einbezogen. Für erste Maßnahmen seien etwa Bautrockner und mobile Duschen beschafft sowie Impfmöglichkeiten angeboten worden.

Seit Beginn der Flutkatastrophe sind laut Angaben täglich zwischen 300 und 600 Malteser im Einsatz. Sie unterstützten vor allem im Betreuungs- und Sanitätsdienst und halfen somit etwa bei der Evakuierung und Versorgung betroffener Personen. Nun sei vor allem humanitäre Hilfe gefragt. Der Hilfsdienst leiste auch psychosoziale Unterstützung.

Quelle:
KNA