650.000 Teilnehmer beim Vorlesetag

Motto "Natur und Umwelt"

Am bundesweiten Vorlesetag an diesem Freitag beteiligen sich mehr als 650.000 Vorleser und Zuhörer. Mit Aktionen in Schulen, Kitas, Bibliotheken und Unternehmen wird ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt.

Vorlesetag / © Felix Kästle (dpa)
Vorlesetag / © Felix Kästle ( dpa )

Dies kündigte der Mit-Initiator Stiftung Lesen in Mainz an. Das erstmals ausgerufene Jahresthema "Natur und Umwelt" sei von zahlreichen Veranstaltern aufgegriffen worden. Das Motto werde teils an ungewöhnlichen Orten umgesetzt, beispielsweise in der Bilsteinhöhle Warstein, dem Biosphärenreservat Bliesgau, dem Naturkundemuseum Leipzig und in der Volkssternwarte Jena.

Auch in diesem Jahr unterstützen laut der Stiftung zahlreiche Prominente die Initiative, etwa Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, die Journalisten Linda Zervakis, Anne Will, Gundula Gause, Charlotte Maihoff und Peter Kloeppel, die Autorinnen Melanie Raabe und Alexa Hennig von Lange, die Musiker Thees Uhlmann, Mandy Capristo und Rolf Zuckowski, Modedesignerin Jette Joop, Youtuberin Lisa Sophie Laurent und die Schauspieler Oliver Mommesen und Wanja Mues.

Grundlage für die Bildung von Kindern

Vorlesen sei die wichtigste Grundlage für die Bildung von Kindern. "Wir empfehlen mindestens 15 Minuten tägliche Vorlesezeit, um die Freude an Geschichten, fremden Welten und neuen Perspektiven zu vermitteln", erklärte Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und Beiratsvorsitzender des Mit-Initiators Deutsche Bahn Stiftung. Vorlesen sei zudem das Startkapital für Grundschulkinder. "Mit Vorleseerfahrung lernen sie das Lesen leichter und haben mehr Spaß dabei, wie die neue Vorlesestudie zeigt", so Lutz.

Auch die Wochenzeitung "Die Zeit" ist Mit-Initiator und lädt am Freitag zu "Deutschlands größtem Lesefest" an verschiedenen Orten bundesweit ein. Die Organisatoren wollen demnach auf die Bedeutung des Vorlesens für Bildung und Chancengerechtigkeit aufmerksam machen.

Quelle:
KNA