120.000 Gäste bei Lichtshow im Dom von Münster

Erfolgreiche Premiere

Die 220 Veranstaltungen der Lichtshow "Luminiscence" im Münsteraner Dom waren alle ausverkauft. Nach der erfolgreichen Premiere zieht die Kunstinstallation aus Formen, Farben und Musik jetzt weiter in eine andere deutsche Stadt.

 © Mikhail Sytenkov (BRAINPOOL Live)
© Mikhail Sytenkov ( )

Gut 120.000 Besucherinnen und Besuchern haben seit September die Lichtshow "Luminiscence" im Dom von Münster besucht. Die rund 220 Veranstaltungen der Deutschland-Premiere seien restlos ausverkauft gewesen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Ab dem 6. Februar wird die Kunstinstallation in der Lorenzkirche in Nürnberg zu sehen sein.

Rückkehr fest eingeplant

Lichtshow "Luminiscence" / © Mikhail Sytenkov (BRAINPOOL Live)
Lichtshow "Luminiscence" / © Mikhail Sytenkov ( )

Aufgrund des großen Erfolges sei eine Rückkehr nach Münster in den nächsten Jahren aber fest geplant, hieß es weiter. Das Kunstprojekt hatte in Licht und Projektionen die Geschichte des Doms erzählt, untermalt von Livemusik von Chor und Orgel. Aus dem Off führte die als Staatsanwältin aus dem Münster-ARD-"Tatort" bekannte Schauspielerin Mechthild Großmann mit ihrer markanten Stimme durch die Veranstaltung.

Der Interims-Verwalter des Bistums Münster, Antonius Hamers, hatte zur Premiere im September die Schau ein Zeichen der ereignisreichen und überdauernden Existenz der Bischofskirche genannt: "Über die Zeiten hinweg hat er uns ein Denkmal des Glaubens gegeben", so Hamers. Oder, wie es der Dom selbst mit der Stimme von Großmann ausdrückte: "Ich werde das bleiben, was ich immer war: ein Symbol der Ewigkeit."

Bistum Münster

Mit rund 1,59 Millionen Katholikinnen und Katholiken ist das Bistum Münster die mitgliederstärkste Diözese in Deutschland. Aber auch hier hat die Kirche mit schwindenden Mitgliederzahlen und den Folgen daraus zu kämpfen. Zwar rechnet das Bistum für das laufende Jahr mit Kirchensteuereinnahmen von rund 454,7 Millionen Euro. Die "Kirchensteuerkraft" – also das, was sich die Diözese mit dem Geld leisten kann – lässt aber stark nach: Bis 2060 soll sie sich im Vergleich zu 2017 halbiert haben.

Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke (KNA)
Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke ( KNA )
Quelle:
KNA