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Papst empfängt neue Rekruten der Schweizergarde

Die neuen Rekruten der Schweizergarde sind vor ihrer Vereidigung von Papst Franziskus empfangen worden. Dabei lobte das Kirchenoberhaupt die Disziplin, den kirchlichen Geist, die Diskretion und die "ernste, aber heitere Professionalität" seiner Schutztruppe. An der Begegnung im Apostolischen Palast nahmen neben den Gardisten auch deren Familienangehörige und politische Vertreter der Eidgenossenschaft teil.

Als besondere Merkmale des Ehren- und Schutzkorps nannte Franziskus einen konsequent gelebten katholischen Glauben, Standhaftigkeit in der Liebe zur Kirche sowie "Großmut und Solidarität mit allen". Diese Tugenden gelte es auch ohne Uniform zu üben. Ein Schweizergardist sei immer Schweizergardist, "auch wenn er außer Dienst ist", sagte der Papst.

Am Sonntag legen 33 neue Gardisten ihren feierlichen Schwur auf die Gardefahne ab. An der Zeremonie im Vatikan nimmt eine hochrangige Delegation aus der Schweiz teil. Die Schweizergarde schützt den Papst und den Vatikan seit 1506. Die speziell ausgebildeten Leibwachen begleiten den Papst auch auf seinen Auslandsreisen, so auch am 21. Juni in die Schweiz nach Genf.

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