Leere Straßen in Jerusalem
Leere Straßen in Jerusalem

21.05.2020

Jerusalem feiert Christi Himmelfahrt mit Einschränkungen Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen

Nach einer weiteren Lockerung der behördlichen Corona-Schutzmaßnahmen wird in Jerusalem das Hochfest Christi Himmelfahrt an diesem Donnerstag mit Einschränkungen gefeiert. Seit Mittwoch dürfen Gotteshäuser in Israel wieder öffnen.

Zu den Feiern in der Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg entsprechend der Tradition werde eine begrenzte Zahl von Franziskanerbrüdern und Gläubigen zugelassen, erklärte Kustos Francesco Patton auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Beginn ist traditionell der Vorabend mit dem feierlichen Einzug sowie der anschließenden Vesper und Komplet. Die sonst übliche Vigil und die nächtlichen Messfeiern entfallen den Angaben der Franziskaner zufolge ebenso wie das gemeinsame Abendessen. Die Zahl der nächtlichen Beter soll auf ein Minimum reduziert werden. Am Donnerstagmorgen folgen mehrere Gottesdienste, darunter eine Messe unter Vorsitz des Nuntius im Heiligen Land, Erzbischof Leopoldo Girelli, sowie eine Messe der arabischsprachigen Pfarrei.

Gotteshaus an der höchsten Stelle des Ölbergs

Das Gotteshaus liegt an der höchsten Stelle des Ölbergs östlich der Jerusalemer Altstadt. Seit der Kreuzfahrerzeit ist die Kapelle Eigentum der islamischen Stiftungsverwaltung Waqf. Seit osmanischer Zeit darf dort nur einmal im Jahr, am Fest Christi Himmelfahrt, eine katholische Messe zelebriert werden. Die Ostkirchen müssen ihre Gottesdienste im Vorhof feiern.

Bereits die frühen Christen gedachten der Himmelfahrt Christi in einer Höhle auf dem Ölberg. Im Jahr 387 stiftete die fromme Jerusalemerin Poimenia laut der Überlieferung einen Kirchenbau mit achteckigem Grundriss und weithin sichtbarem Kreuz. Dieses Gebäude wurde 614 größtenteils von den Persern zerstört, später auch ein Nachfolgebau.

Gotteshäuser in Israel unter Auflagen wieder geöffnet

Um 1152 wurde im sogenannten Lateinischen Königreich Jerusalem von Architekten der Kreuzfahrer die heutige schlichte Kapelle mit einem Durchmesser von etwa 6,60 Metern errichtet. Sie soll über 300 Jahre auch dem muslimischen Kultus gedient haben.

Der achteckige Grundriss der Vorgängerbauten der heutigen Himmelfahrtskapelle gilt vielen Forschern als architektonisches Vorbild für den Felsendom, der über jener Stelle errichtet wurde, von der aus nach islamischer der Prophet Mohammed seine nächtliche Himmelsreise angetreten hat.

Seit Mittwoch dürfen Gotteshäuser in Israel unter Auflagen wieder öffnen. Auch Gottesdienste in geschlossenen Räumen sind mit Einschränkungen wie begrenzten Teilnehmerzahlen wieder erlaubt. Wann die Grabeskirche wieder geöffnet wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, sagte der Franziskanerkustos Patton der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

(KNA)

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