Sant'Egidio-Gründer Riccardi beim Papst

Schutz für ältere Menschen

Zu einem Gespräch über die Corona-Krise hat sich Sant'Egidio-Gründer Andrea Riccardi mit Papst Franziskus getroffen. Bei dem Gespräch ging es vor allem um die Situation von älteren Menschen.

Liebevolle Begleitung im Alter - bis zum Tod / © sezer66 (shutterstock)
Liebevolle Begleitung im Alter - bis zum Tod / © sezer66 ( shutterstock )

Bei der Begegnung am Freitag im Vatikan ging es demnach vor allem um einen besseren Schutz für ältere Menschen. Diese seien besonders von der Pandemie betroffen. Das teilte die katholische Bewegung Sant'Egidio am Samstag auf ihrer Website mit. 

Warnung vor selektivem Gesundheitswesen

Sant'Egidio hatte Ende Mai einen internationalen Appell veröffentlicht mit dem Titel "Unsere Zukunft - nicht ohne die alten Menschen". Darin wird angesichts der aktuellen Krise vor einer Zwei-Klassen-Gesundheitspolitik in Europa gewarnt.

In vielen Ländern tauche "ein gefährliches Modell auf, das sich für ein selektives Gesundheitswesen ausspricht, in dem das Leben von alten Menschen als zweitrangig betrachtet wird", heißt es dort. Inzwischen hat der Aufruf bereits Zehntausende Unterzeichner.


Andrea Riccardi / © Andreas Gebert (dpa)
Andrea Riccardi / © Andreas Gebert ( dpa )
Quelle:
KNA