Papst Franziskus während des Mittagsgebet am Ostermontag
Papst Franziskus während des Mittagsgebet am Ostermontag

13.04.2020

Papst würdigt Einsatz von Frauen in der Corona-Krise Gefahr von Übergriffen ausgesetzt

​Papst Franziskus hat häusliche Gewalt gegen Frauen in der Corona-Krise beklagt. Er betet um den "Mut der Frauen, immer vorwärts zu gehen". Auch in der Pandemie zeige sich besonders der Einsatz vieler Frauen für das Gemeinwohl.

Sie seien der Gefahr von Übergriffen ausgesetzt "für ein Zusammenleben, an dem sie ein übergroßes Gewicht tragen", sagte das Kirchenoberhaupt beim Mittagsgebet zum Ostermontag im Vatikan. Franziskus würdigte den Einsatz vieler Frauen in der Pandemie, sei es als Ärztinnen und Pflegerinnen, Sicherheits- und Ordnungskräfte, Verkäuferinnen oder in ihren Familien. "Der Herr gebe uns den Mut der Frauen, immer vorwärts zu gehen", sagte er.

Zugleich betete der Papst für die von dem Virus betroffenen Länder, besonders für diejenigen mit hohen Opferzahlen wie Italien, die USA, Spanien und Frankreich. "Die Liste ist lang", sagte er. "Vergesst nicht, dass der Papst für euch betet und euch nahe ist."

Das Mittagsgebet wurde wie in den vergangenen Wochen aus der päpstlichen Bibliothek übertragen. Anschließend erschien Franziskus am Fenster des Apostolischen Palastes und schlug ein Kreuzzeichen über den leeren Petersplatz.

Zuversicht und Gebet für Exit-Strategie

Ebenso hat Franziskus erneut zu Osterzuversicht angesichts der Corona-Pandemie aufgerufen. "Die Auferstehung Jesu sagt uns, dass das letzte Wort nicht dem Tod gehört, sondern dem Leben. Indem er seinen einzigen Sohn auferweckte, hat Gott die Fülle seiner Liebe und Barmherzigkeit für die Menschheit aller Zeiten gezeigt".

Die Messe zum Ostermontag feierte Franziskus am Morgen in der Kapelle seiner Residenz Santa Marta. Dabei erinnerte er an diejenigen, die mögliche Auswege aus der Pandemie studierten und die Zeit danach zu gestalten hätten. "Dieses 'Danach' hat bereits jetzt begonnen", sagte der Papst. Es gelte für Regierende, Wissenschaftler und Politiker zu beten, dass sie "den richtigen Weg finden, und zwar immer zum Wohl der Menschen", so Franziskus.

(KNA)

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Messenger-Gemeinde

Tageskalender

Radioprogramm

 28.10.2020
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Gedenk- & Solidaritätswoche für die Opfer der COVID-19-Pandemie
  • Nachgefragt: Kirchliche Seelsorge am BER startet
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • DOMRADIO-Diakon und Kabarettist Willibert Pauels: Was macht der Karnevalist am 11.11.?
  • Erzbischof Schick zum Religionsfreiheitsbericht
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • DOMRADIO-Diakon und Kabarettist Willibert Pauels: Was macht der Karnevalist am 11.11.?
  • Erzbischof Schick zum Religionsfreiheitsbericht
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

  • Berliner Prälat Karl Jüsten über Andacht für Thomas Oppermann im Bundestag
  • Pfarrer Stefan Wißkirchen (Hochschulpfarrer in Düsseldorf) über Uni-Start
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

  • Berliner Prälat Karl Jüsten über Andacht für Thomas Oppermann im Bundestag
  • Pfarrer Stefan Wißkirchen (Hochschulpfarrer in Düsseldorf) über Uni-Start
19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Das Heilige Jahr in Santiago de Compostela

Pilgerreise auf dem Jakobsweg mit „ne Bergische Jung“ Willibert Pauels! Jetzt anmelden für Juli 2021!

Himmelklar Podcast

durchatmen – Der Seelsorge Podcast

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…