Papst Franziskus empfängt ökumenische Delegation
Papst Franziskus empfängt ökumenische Delegation
Papst Franziskus trifft finnischen Bischof Kaarlo Kalliala
Papst Franziskus trifft finnischen Bischof Kaarlo Kalliala

20.01.2017

Papst bekräftigt Einsatz im theologischen Dialog für Ökumene "Größere und sichtbare Einheit"

Papst Franziskus hat Katholiken und Lutheraner zu einer intensiveren Vertiefung des theologischen Dialogs aufgerufen. Dieser bleibe "wesentlich für die Versöhnung" und müsse "mit unaufhörlichem Einsatz" fortgeführt werden, so Franziskus.

Der Papst äußerte sich am Donnerstag vor einer ökumenischen Delegation aus Finnland. Franziskus betonte zudem, dass der Reformator Martin Luther keine Spaltung der Kirche, sondern deren Erneuerung gewollt habe.

Bei bestehenden Unterschieden in Lehre und Praxis könnten durch das Wirken des Heiligen Geistes weitere Übereinstimmungen erreicht werden. Eine weitere Annäherung auf dem Weg zu "immer größerer und sichtbarer Einheit" sei möglich, ermutigte Franziskus.

Erinnerung an Lund

Der Papst würdigte zudem erneut das ökumenische Gebet im schwedischen Lund, an dem er im Oktober mit Spitzenvertretern des Lutherischen Weltbundes teilgenommen hatte. Dieser Auftakt des gemeinsamen Reformationsgedenkens sei eine "bedeutende Etappe" gewesen. Die dort unterzeichnete Gemeinsame Erklärung habe besondere Bedeutung sowohl auf menschlicher als auch auf theologisch-spritueller Ebene.

Anlass der Begegnung der finnischen Ökumene-Delgation mit dem Papst war das Fest des finnischen Missionars und Märtyrers Henrik (Bischof Heinrich von Uppsala, gestorben 1155/56). Seit mehr als 30 Jahren pilgert zu diesem Tag eine ökumenische Delegation der lutherischen Kirche Finnlands nach Rom; zu ihr gehören stets auch Vertreter von Katholiken und Orthodoxie. Franziskus gratulierte der Delegation diesmal auch zum 100-jährigen Bestehen des finnischen Ökumenerates sowie zu 100 Jahren Unabhängigkeit des finnischen Staates.

Einsatz für Erdbebenopfer in Italien

Nach dem jüngsten Erdbeben in Italien setzt sich Papst Franziskus derweil persönlich für die Opfer ein. Der Papst rufe nicht nur zum Gebet auf, sondern sporne die italienischen Bischöfe auch an, "alles Mögliche zu tun, damit die Leute in diesem Moment die Nähe und Hilfe der Kirche spüren", sagte Bischof Nunzio Galantino am Donnerstag dem katholischen Pressedienst SIR. Franziskus telefoniere mit Bischöfen der Erdbebengebiete, um auf dem Laufenden zu sein, berichtete der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz.

Opfer nach Lawinenabgang auf Hotel

Infolge der Beben war ein Hotel in den Abruzzen von einer Lawine verschüttetet worden. Italienische Medien berichteten von "vielen Toten". Etwa 35 Menschen sollen laut bisherigem Stand während des Lawinenabgangs im Hotel Rigopiano im Ort Farindola gewesen sein. Zwei Personen, die sich außerhalb des Hotels in ein Auto retten konnten, wurden den Berichten nach befreit. Sie sollen sich in "gutem Zustand" befinden. Rettungskräfte sollen zudem mindestens einen Toten geborgen haben. Galantino warnte angesichts der dramatischen Situation vor "vereinfachenden Schuldzuweisungen". Damit sei keinem geholfen.

Am Mittwochvormittag hatte ein Beben der Stärke 5,4 Mittelitalien erschüttert. Es folgten bis zum Nachmittag weitere, teils starke Nachbeben. Auch am Donnerstag gab es weitere Erdstöße, die auch in Rom zu spüren waren. Schnee erschwert in vielen Erdbebenregionen die Arbeiten. Das Zentrum des Bebens am Mittwoch lag nach Angaben des staatlichen Amts für Geophysik südlich von Amatrice in neun Kilometern Tiefe.

(KNA)

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