Großer Andrang bei Hildesheimer "Drive-In-Gottesdienst"

Not macht erfinderisch

Etwa 400 Menschen haben am Ostersonntag in Hildesheim in Niedersachsen an einem "Drive-In-Gottesdienst" teilgenommen. Die katholische Messe auf dem Schützenplatz fand laut Veranstalter nach dem Vorbild eines Autokinos statt.

Rosenkranz im Auto / © Daniel Jedzura (shutterstock)

Die Teilnehmer durften dem Gottesdienst nur im Auto sitzend beiwohnen. Fenster und Türen mussten geschlossen bleiben, die Predigt konnte über das Radio gehört werden.

"Wir sind sehr dankbar, dass wir auf diese Art und Weise diesen Gottesdienst feiern durften", sagte Mirco Weiß, Sprecher des Diözesanverbandes in Hildesheim.

Häufiger solche Messen?

Sollten die Kirchen für Besucher wegen der Corona-Krise noch länger geschlossen bleiben, könnte es solche Gottesdienste noch häufiger geben. "Das ist ein Modell, was wir uns auch für die Zukunft vorstellen können", so Weiß.


Quelle:
dpa