Weihrauchfass
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CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet
CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

15.05.2021

Laschet: Mit mir wird kein Weihrauch ins Kanzleramt einziehen Kanzlerkandidat ohne Dampf

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet sieht sich nicht als einen "strammen Katholiken". Sollte er als Nachfolger der Protestantin Angela Merkel zum Kanzler gewählt werden, werde auch "kein Weihrauch ins Kanzleramt einziehen".

Laschet äußerte sich am Samstag beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt. Die ostdeutsche Pfarrerstochter Merkel und er hätten komplett verschiedene Biografien, sagte der aus Aachen stammende, katholisch geprägte CDU-Vorsitzende. Dennoch werde die Grundausrichtung der Politik gleich bleiben - nämlich aus dem christlichen Menschenbild heraus Politik zu gestalten. Dazu gehöre auch, dass Deutschland ein solidarisches Land bleibe und europäisch handele.

Probleme nur in weltweiter Solidarität gelöst

In der Corona-Pandemie und in der Klimakrise sieht Laschet Belege dafür, dass große politische Probleme nur in weltweiter Solidarität gelöst werden können. Er beobachte eine wachsende gesellschaftliche Entsolidarisierung in Deutschland, etwa bei Impfpriorisierungen oder beim Streit um Öffnungsstrategien für Gastronomie, Kultur und Handel. "Das ist eine harte Bewährungsprobe für Deutschland", sagte der Kanzlerkandidat der Union.

Laschet sagte, er sehe Deutschland und Europa jetzt in der Pflicht zu weltweiter Solidarität bei der Corona-Bekämpfung. Zwar habe schon das Ziel der Bundesregierung, Impfstoffe europäisch gemeinsam zu organisieren, für viel Unverständnis gesorgt. "Der größte Egoist wird aber mittlerweile gemerkt haben, dass er nur sicher ist, wenn die Pandemie weltweit eingedämmt wird." Deutschland, Europa und die USA müssten jetzt massiv dazu beitragen, Impfstoffe, medizinische Ausrüstung und Technik in Länder zu bringen, die die Pandemie nicht allein bekämpfen könnten.

Klimapolitik sozial gerecht gestalten

Mit Blick auf die Klimapolitik begrüßte Laschet eine schnelle Reaktion der Bundesregierung auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz. Karlsruhe habe Solidarität auch mit den kommenden Generationen eingefordert, so der CDU-Vorsitzende. Jetzt komme es darauf an, die Klimapolitik sozial gerecht zu gestalten.

(KNA)

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