Gerhard Ludwig Kardinal Müller
Gerhard Ludwig Kardinal Müller
Erzbischof Carlo Maria Vigano
Erzbischof Carlo Maria Vigano

12.05.2020

Bertram Meier kritisiert Corona-Text von Müller und Vigano "Geradezu zynisch"

Der ernannte Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich deutlich vom jüngst veröffentlichten Corona-Aufruf von Kardinal Müller und Erzbischof Vigano distanziert. Von einer Weltverschwörung zu reden, sei geradezu zynisch, so Meier. 

"Jeder muss in einer freiheitlichen Gesellschaft seine Meinung frei äußern dürfen, aber in unserem Bistum haben wir einen Priester an Corona verloren" sagte Bischof Bertram Meier der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Weiter fügte er hinzu: "Und ich denke vor allem auch an die vielen Menschen, die in verschiedenen Altenheimen in unserer Region inzwischen nach einer Covid-19-Infektion gestorben sind."

"Hier von einer 'Weltverschwörung' zu reden, empfinde ich geradezu als zynisch", erklärte Meier. Er betonte: "Was unser Bistum betrifft: Wir werden in der Corona Pandemie weiterhin eng mit den staatlichen Stellen zusammenarbeiten. Denn nur gemeinsam können wir dieses Virus besiegen."

Kritik von mehreren Kirchenmännern 

Zuvor hatten bereits mehrere Kirchenmänner das jüngst veröffentlichte Schreiben kritisiert. Darunter waren Erzbischof Stefan Heße und die Bischöfe Gebhard Fürst, Gerhard Feige, Rudolf Voderholzer und Franz-Josef Overbeck sowie auch die Deutsche Bischofskonferenz.

Die Gruppe um Müller und Vigano hatte eine Warnung veröffentlicht, nach der die Corona-Pandemie genutzt werden solle, um eine Weltregierung zu schaffen, "die sich jeder Kontrolle entzieht". Sie werde als Vorwand genutzt, um "Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt" einzuschränken.

"Unklare Absichten supranationaler Einheiten"

So ernst der Kampf gegen Covid-19 sein möge, dürfe er nicht "als Vorwand zur Unterstützung unklarer Absichten supranationaler Einheiten dienen, die sehr starke politische und wirtschaftliche Interessen verfolgen".

 

(KNA)

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