07.11.2019

Katholisches Bündnis fordert zügige Einführung der Grundrente Politisches Taktieren sei gegenüber Betroffenen unwürdig

Eine Lösung beim Streit um die Grundrente scheint immer noch nicht in Sicht. Gerade für die Betroffenen sei die politische Debatte "unwürdig", kritisiert das Bündnis aus katholischen Verbänden. Deshalb müsse das politische Taktieren bald enden.

Das Rentenbündnis der katholischen Verbände hat ein Ende "des politischen Taktierens" in der Debatte über die Einführung einer Grundrente gefordert. Zügiges Handeln sei dringend geboten, erklärte das Bündnis in einem am heutigen Donnerstag in Berlin veröffentlichtem Aufruf.

Grundrente gegen Altersarmut

Das Konzept der Grundrente sei ein erster Schritt, um auf die Nöte derjenigen zu reagieren, die von Altersarmut betroffen oder bedroht seien. Zu dem Bündnis haben sich der Familienbund der Katholiken, die Katholische Arbeiternehmer-Bewegung, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, die Katholische Landvolkbewegung sowie das Kolpingwerk Deutschland zusammengeschlossen.

Unwürdige Debatte

Es sei den Betroffenen gegenüber unwürdig, die sachliche Debatte mit parteipolitischer Taktiererei zu verknüpfen, so das Bündnis. Die beteiligten Parteien müssten ihre Befindlichkeiten zurückstellen und im Angesicht der Nöte vieler Menschen endlich den Einstieg in eine armutsfeste Rente beschließen. Das Bündnis sprach sich weiter gegen eine Bedürftigkeitsprüfung aus.

Durch eine solche Prüfung bekäme die Grundrente den Charakter einer nachrangigen Sozialleistung und nicht - wie angekündigt - einer Anerkennung von Lebensleistung. Zudem sollten auch Versicherte mit weniger als 35 Erwerbsjahren von der Grundrente profitieren. Seit Monaten streitet die Bundesregierung über ein Konzept zur Einführung einer Grundrente. Während die SPD eine Bedürftigkeitsprüfung ablehnt, ist die Union für eine solche Prüfung.

(KNA)

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