06.09.2018

Kirchenvertreter beraten über Einheit der Christen Gemeinsam für Frieden

Führende Vertreter des Ökumenischen Rats der Kirchen und der katholischen Kirche sind in Ottmaring zusammen gekommen, um über die nächsten Schritte in der Friedensarbeit und Ökumene zu beraten.

Man stehe vor einer wichtigen Aufgabe, "denn gemeinsam können wir so viel mehr für all jene tun und erreichen, die uns brauchen, und gemeinsam können wir beweisen, wie dies zu größerer Einheit beiträgt", erklärte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit am Donnerstag.

Den Besuch von Papst Franziskus' am ÖRK-Sitz in Genf vor zehn Wochen bezeichnete er als "ein Zeichen der Hoffnung für all jene, die wünschen, dass Christinnen und Christen eins sind in Christus und auch so handeln".

Ökumene, Migranten, Digitalisierung

Weiter hieß es vom ÖRK, bei der Tagung werde man unter Leitung des orthodoxen Metropoliten Nifon von Targoviste (Rumänien) und des katholischen Erzbischofs Diarmuid Martin von Dublin (Irland) die Arbeit an zwei Dokumenten fortsetzen. Diese höben die ökumenische Zusammenarbeit in den Friedensbemühungen und der seelsorgerischen Betreuung von Migranten hervor.

Zudem werde die Gemeinsame Arbeitsgruppe der römisch-katholischen Kirche und des ÖRK die künftige Ausrichtung der Beziehungen zwischeneinander erörtern und ein Digitalisierungsprojekt besprechen, um das umfangreiche historische Archiv der Arbeitsgruppe online verfügbar zu machen.

Der ÖRK ist nach eigenen Angaben eine weltweite Gemeinschaft von 350 protestantischen, orthodoxen, anglikanischen, unabhängigen und anderen Kirchen, die zusammen mehr als 550 Millionen Mitglieder in 120 Ländern vertreten. Die Römisch-katholische Kirche ist kein ordentliches Mitglied, arbeitet aber eng mit dem ÖRK zusammen.

Ökumenisches Lebenszentrum in Ottmaring

Die Mitglieder der Gemeinsamen Arbeitsgruppe der Römisch-katholischen Kirche und des ÖRK tagen seit 3. und noch bis 7. September in Ottmaring. Zu den Teilnehmern zählen Bischof Brian Farrell, Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, und Bischof Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

In Ottmaring befindet sich ein ökumenisches Lebenszentrum, das von zwei neuen geistlichen Bewegungen betrieben wird: Die Fokolare sind eher katholisch geprägt, die überkonfessionelle Vereinigung vom gemeinsamen Leben hat vor allem evangelische Mitglieder.

(KNA)

Sommer-Gewinnspiel

Ab dem 15. Juli wochentäglich: unser multimediales Sommer-Gewinnspiel. Kirchengeräusch anhören, erraten und gewinnen!

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 22.08.
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Morgen

  • Das geheime Kirchengeräusch - Raten Sie mit!
  • UN-Gedenktag für die Opfer religiöser Verfolgung
  • Tag der Fische: Wahle beobachten und lernen
  • Kirche und Spiele: Ein Streifzug über die Gamescom
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

20:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

DOMRADIO.DE auch auf Alexa

Gottesdienste, Nachrichten und das Evangelium – jetzt täglich auch auf Ihrem Echo und Echo Show!

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Morgenimpuls mit Schwester Katharina

Schwester Katharina Hartleib aus Olpe begleitet Sie mit spirituellen Impulsen in den Tag. (Achtung: Sommerpause ab 1. Juli)