Magnus

 (DR)

geboren um 699, wohl rätoromanischer Herkunft, war zuerst Mönch in St.-Gallen. Seit etwa 746 verkündete er mit seinem Gefährten Theodor den Glauben im östlichen Allgäu, dann im Auftrag des Augsburger Bischofs Wikterp am oberen Lech. Hier erbaute Magnus zu Füssen eine Zelle, die sich zum Kloster entwickelte und von Pippin dem Jüngeren mit Gütern ausgestattet wurde. Der »Apostel des Allgäus« starb am 6. September wahrscheinlich 772. Seine Gebeine, im 9. Jh. erhoben, sind seit dem 11. Jh. verschollen.

Patron von Füssen und Kempten; für das Vieh; gegen Augenleiden, Schlangenbiss, Würmer, Raupen, Mäuse, Feldungeziefer.

dargestellt als Benediktinerabt, der mit dem Kreuz in der Hand Drachen und wilde Tiere unschädlich macht.

Für "Magnus" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Magnus, Mang

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