Prof.
Andreas Neyer

Phsyiker und ehemaliger Franziskaner
Andreas Neyer / © Dorothe Lunte (privat)
Andreas Neyer / © Dorothe Lunte (privat)

Dass die Sache mit Gott wichtig ist, wusste er schon als Kind. Heute versucht der Physiker Andreas Neyer, Glaube und Naturwissenschaften in Einklang zu bringen – mit Hilfe der Quantenphysik.

Andreas Neyer wurde 1950 in Ibbenbüren‐Laggenbeck geboren. In seiner katholischen Kindheit hat er Religion als etwas ganz Selbstverständliches erlebt, das Halt im Alltag gibt und auch durch schwere Zeiten trägt. Mit 18 wurde er Franziskaner, lebte und arbeitete als Ordensmann in Brasilien und verbrachte die Zeit von 1969‐ 1972 im Nordosten Brasiliens mit dem Studium der Philosophie und Theologie an der Universidade Católica in Salvador da Bahia und mit Sozialarbeit in den Alagados. Im Sommer 1972 verließ er Brasilien und den Franziskanerorden und begann ein Physikstudium an der Universität Dortmund. Nach Diplom, Promotion und Habilitation war er seit Dezember 1994 Professor für Mikrostrukturtechnik in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dortmund. Andreas Neyer ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und wohnt mit seiner Frau Annette in Iserlohn.

Die Sache mit Gott hat ihn bei alledem nie losgelassen. Während er aber seinen Glauben und seine Religiosität in der Familie und in der Gemeinde lebte, schien in der Naturwissenschaft kaum Raum dafür zu sein. Bis Andreas Neyer die Brückenfunktion der Quantenphysik entdeckte.

Die Erkenntnisse dieses Spezialgebietes der Physik, so meint der Andreas Neyer heute, liefern ganz rationale Argumente für die Existenz einer unsichtbaren, nicht-materiellen Welt hinter der sichtbaren, materiellen Welt – und damit letztlich für die Existenz Gottes. 

Zusammen mit den aktuellen Ergebnissen der Nahtodforschung haben sie, so der Physikprofessor, seinen persönlichen intuitiven Glauben gestärkt und untermauert. Weil er diese für ihn tröstlichen und beglückenden Erkenntnisse teilen möchte, hat er zwei Bücher zum Thema veröffentlicht und hält auch Vorträge dazu. 

Quelle:
DR

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