Bistum Trier

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Das Bistum Trier ist das älteste in Deutschland. Es erstreckt sich über eine Fläche von 12.870 Quadratkilometern und umfasst das nördliche Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Ausnahme des Saarpfalz-Kreises, der zum Bistum Speyer gehört. Im Bistum Trier, das Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien hat, leben etwa 2,5 Millionen Menschen; davon sind nicht ganz 1,5 Millionen katholisch. Das Bistum zählt gegenwärtig insgesamt 173 Pfarreiengemeinschaften in 32 Dekanaten, verteilt auf die Visitationsbezirke Koblenz, Saarbrücken und Trier.

Als erster Bischof von Trier gilt der heilige Eucharius, der dort Mitte des dritten Jahrhunderts gewirkt haben soll. Das spätere Erzbistum, dessen Oberhirten wiederum später auch Kurfürsten waren, war eines der wichtigsten im alten Reich. Es umfasste ein Gebiet vom französischen Stenay an der Maas im Westen bis vor Gießen im Osten. Die Franzosenherrschaft Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachte das Aus für das Trierer Erzbistum und Kurfürstentum. Als danach 1821 die Grenzen des Bistums neu festgelegt wurden, wurde Trier der Kirchenprovinz des Erzbistums Köln zugeordnet. Der amtierende Trierer Bischof Stephan Ackermann ist nach offizieller Zählung der 103. in der Geschichte des Bistums. (KNA)